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Elektronischer Impfausweis trifft früher ein als geplant

Österreich führt einen elektronischen Impfausweis ein, wenn die ersten Corona-Impfstoffe verabreicht werden. Kritiker befürchten eine Art verkappte Impfpflicht.

Der Pass wurde u.a. in Wien, Niederösterreich und der Steiermark getestet und wird in den nächsten Tagen bundesweit ausgerollt. Jeder Österreicher erhält einen solchen e-Impfpass. Die Daten der Personen werden verschlüsselt und dann in einem zentralen Impfregister gespeichert. In Zukunft soll es möglich sein, mit dem Impfausweis zu reisen oder Zugang zu Veranstaltungen zu erhalten.

Die FPÖ sieht im elektronischen Pass eine verkappte Impfpflicht und hat eine Petition mit dem Titel „Nein zum Impfzwang“ gestartet. Die österreichische Regierung hat immer gesagt, dass es niemals eine Zwangsimpfung geben wird und dass die Menschen frei entscheiden können, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht.
Mehr Freiheiten

Die Regierung gab letzte Woche bekannt, dass Österreicher, die auf Corona getestet wurden und nicht infiziert sind, mehr Freiheiten erhalten als andere Einwohner. Vom 26. Dezember bis zum 24. Januar wird der Alpenraum ders Lockdowns zum dritten Mal vollstreckt.

Personen, die sich nicht testen lassen, müssen sich bis zum 24. Januar an die Absperrmaßnahmen halten. Wenn der Test negativ ausfällt, dürfen Sie ab dem 18. Januar wieder einkaufen gehen und Menschen treffen. Sie können auch in ein Restaurant oder zu einer Veranstaltung gehen.