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In den Niederlanden sind nun Dokumente aufgetaucht, die eine enge Beziehung zwischen dem WEF und der Regierung zeigen

In den Niederlanden sind nun Dokumente aufgetaucht, die eine enge Beziehung zwischen dem WEF und der Regierung zeigen

Die Abgeordnetenkammer hat vom Kabinett „zusätzliche WEF-Dokumente“ erhalten. Diese Dokumente zeigen, dass die Beziehungen zwischen der Regierung und dem Weltwirtschaftsforum sehr eng sind, so der Abgeordnete Pepijn van Houwelingen (FVD).

Unter anderem werden die Minister Kaag und Hoekstra beglückwünscht und ihnen wird dafür gedankt, dass sie die „vierte industrielle Revolution“ herbeigeführt haben, von der WEF-Gründer Klaus Schwab so oft gesprochen hat.

„Am 17. Dezember erhielt Ihr Haus weitere Antworten auf Fragen des Mitglieds Van Houwelingen über die Art des Weltwirtschaftsforums und die Beziehungen der Kabinettsmitglieder zu diesem Forum als Antwort auf frühere Fragen. Die schriftliche Kommunikation wurde zwischen dem Kabinett und dem WEF ausgetauscht“, schreibt D66-Minister Kaag in einem parlamentarischen Schreiben.

„Es hat sich nun herausgestellt, dass eine Reihe von Dokumenten in dem Paket fehlte, das Ihr Abgeordnetenhaus seinerzeit erhalten hat. Deshalb sende ich Ihnen diese Dokumente. Auf diese Weise teile ich auch die Mitteilungen, die in den letzten Monaten eingegangen sind und die noch nicht Teil des vorherigen Satzes waren“, sagte Kaag.

Eines der Dokumente betrifft ein Schreiben vom 31. Januar 2019 an den damaligen Finanzminister Wopke Hoekstra. In dem Schreiben heißt es, dass die Niederlande eine „entscheidende Rolle“ bei der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und bei der Aufrechterhaltung flexibler und stabiler globaler Finanzsysteme im Hinblick auf die Globalisierung 4.0 und die vierte industrielle Revolution spielen.

Hoekstra wird für seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum 2019 und seine „entscheidende Unterstützung“ gedankt.

„Es ist offiziell. Das WEF und die niederländische Regierung arbeiten gemeinsam an der ‚Vierten Industriellen Revolution'“, so der ehemalige Börsenkommentator Willem Middelkoop.