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WHO-Beauftragter: Mindestens 2 Jahre lang keine Normalität

Der Sonderbeauftragte der WHO für die globale COVID-19-Reaktion sagt, dass trotz des Impfstoffs gegen COVID-19 wird das normale Leben erst in mindestens zwei Jahren wieder zurück kehren.
Dr. David Nabarro schlug vor, dass soziale Distanzierung und Masken etwas seien, das als eine Möglichkeit, „dieses Virus mit Respekt zu behandeln“, weitergeführt werden müsse.
„Das bedeutet Gesichtsmasken und körperliche Distanzierung, sonst wird das Virus sich weiter verbreiten. Die Realität ist, dass es einige Monate dauern wird, bis wir auf diese Vorsichtsmaßnahmen verzichten können“, sagte er.
Auf die Frage, wann sich die Dinge wieder normalisieren würden, schlug Nabarro vor, dass dies frühestens Ende 2022 der Fall sein würde.
„Ich hasse es, Vorhersagen zu machen, aber betrachten wir es einfach im Großen und Ganzen. Niemand von uns wird sicher sein, bis die ganze Welt sicher ist“, bemerkte Nabarro.


„Bald werden einige Flecken der Normalität auftauchen, aber nicht jeder wird sich in den nächsten Jahren geimpft werden. Das normale Leben, wie wir es kennen, ist für die Welt also noch ein paar Jahre entfernt“, fügte er hinzu.
Wie wir bereits früher betont haben, mögen zwei Jahre ein naives Ziel für eine Rückkehr zur Normalität erscheinen, da einige prominente Persönlichkeiten gesagt haben, dass die Welt nie wieder zu dem zurückkehren wird, was sie vor der COVID-Krise war.
„Viele von uns machen sich Gedanken darüber, wann die Dinge zur Normalität zurückkehren werden“, schrieb Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums.
„Die kurze Antwort lautet: nie. Nichts wird jemals zu dem ‚gebrochenen‘ Gefühl der Normalität zurückkehren, das vor der Krise herrschte, weil die Coronavirus-Pandemie einen grundlegenden Wendepunkt in unserer globalen Entwicklung markiert“, fügte er hinzu.
Neben Schwab sagte ein hochrangiger Beamter der US-Armee, dass das Maskentragen und die soziale Distanzierung dauerhaft werden, während der CNN-Redakteur für internationale Sicherheit, Nick Paton Walsh, behauptete, dass das obligatorische Tragen von Masken „dauerhaft“, „nur ein Teil des Lebens“ werden werde und dass die Öffentlichkeit „sich damit abfinden“ müsse.