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Benoît Paré: «Was ich in der Ukraine gesehen habe, wird im Westen nicht erzählt»

Sieben Jahre lang war der französische Reserveoffizier Benoît Paré für die OSZE in der Ukraine im Einsatz. Er arbeitete im Donbass, beobachtete Gerichtsverfahren, dokumentierte Beschuss und beschäftigte sich mit Menschenrechtsverletzungen und Medienfreiheit. Heute sagt er: Die westliche Öffentlichkeit kennt nur einen Bruchteil dessen, was sich vor 2022 im Donbass abspielte.

Der Ukraine-Krieg hat im Westen ein festes Drehbuch. Es beginnt am 24. Februar 2022. Russland greift die Ukraine an, Europa wird mit einem neuen Krieg konfrontiert und die Geschichte scheint plötzlich klar: hier der Aggressor, dort das Opfer.

Benoît Paré hält dieses Bild für zu einfach.