Ein CDC-Todesursachencode, der vor 2021 jährlich weniger als zehnmal auftauchte, stand 2021 auf 198 Todesbescheinigungen. Eine CORRELATION-Analyse wertet den zeitlichen Sprung nach dem Start der COVID-19-Impfkampagne als «robustes Sicherheitssignal» für die Impfstoffe. Der Code erfasst jedoch Todesfälle im Zusammenhang mit Virusimpfstoffen allgemein, nicht ausschliesslich mit COVID-19-Impfungen.
Ein Code steigt nach Jahren nahe null stark an
Die Forscher untersuchten Daten aus dem CDC-WONDER-System, das Informationen zu Sterblichkeit und weiteren Gesundheitsstatistiken enthält. Im Mittelpunkt stand der ICD-10-Code Y59.0, der auf einer Todesbescheinigung den Tod durch einen Virusimpfstoff kennzeichnet. Die Analyse ergab: Von 1999 bis 2020 erschien der Code jährlich weniger als zehnmal; in den meisten Monaten wurde kein entsprechender Todesfall gemeldet. Auch von 1968 bis 2020 überschritten die für alle Impfstofftypen gemeldeten Fälle laut den Autoren nie zehn pro Jahr.
2021 änderte sich dieses Bild deutlich. Die Forscher zählten 66 Todesbescheinigungen, auf denen ein Virusimpfstoff als zugrunde liegende Todesursache stand, und insgesamt 198 Bescheinigungen, auf denen ein Virusimpfstoff als eine der Todesursachen aufgeführt war. Etwa die Hälfte der erfassten Personen war mindestens 75 Jahre alt; praktisch alle waren 65 oder älter. Die neue Auswertung der CDC-Daten bezeichnet den Anstieg als beispiellos, mindestens seit 1968.
Die Analyse ordnet den Anstieg den COVID-19-Impfungen zu
Der Code Y59.0 unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Virusimpfstoffen. Einen eigenen ICD-10-Code für den COVID-19-Impfstoff gibt es laut der Analyse nicht; auch für Verletzungen durch COVID-19-Impfungen bestehe bislang kein spezifischer Code. Virusimpfstoffe – darunter Grippeimpfstoffe – werden unter Y59.0 zusammengefasst. Für einige bakterielle Impfstoffe existieren dagegen eigene Codes.
Die Autoren halten die Zuordnung des Anstiegs zu den COVID-19-Impfstoffen dennoch für gerechtfertigt: Der sprunghafte Zuwachs fällt mit dem massiven Impfstart ab Januar 2021 zusammen. Der zeitliche Zusammenhang und die Zahlen aus den Todesbescheinigungen bilden ihre Grundlage für die Interpretation; der Code selbst benennt aber keine bestimmte Virusimpfung.
Denis Rancourt, Hauptautor der Analyse, sagte gegenüber The Defender, die dokumentierten Todesfälle stellten ein Sicherheitssignal dar, das seit mindestens 1968 beispiellos sei. Er erklärte zudem, die Impfstoffe seien nicht als sicher zu bezeichnen, wenn Todesfälle auf Bescheinigungen ausgewiesen würden, und das Todesrisiko müsse bei der Information von Patienten erwähnt werden. Rancourt vertritt damit die Schlussfolgerung der Autoren; die vorgelegten Codezahlen allein schlüsseln die Fälle nicht nach einzelnen Impfstoffen auf.
VAERS-Zahlen und vermutete Untererfassung
Die Forscher verglichen ihre Zählung auch mit rund 4.400 Todesfällen, die zwischen Januar und Mai 2021 dem Meldesystem VAERS im Zusammenhang mit COVID-19-Impfungen gemeldet worden waren. Die Differenz erklären sie mit möglicher Untererfassung und institutioneller Voreingenommenheit, die ihrer Ansicht nach Meldungen beeinflussen könne. Das ist die Erklärung der Autoren für die Abweichung; sie ergibt sich nicht unmittelbar aus den Y59.0-Einträgen.
Nach Einschätzung der Forscher hätte ein rasch arbeitendes Überwachungssystem, das Todesursachencodes auswertet, das von ihnen beschriebene Signal bei älteren Menschen, die COVID-19-Impfungen erhalten hatten, früh erkennen können. Sie empfehlen deshalb ein solches System auch für neue medizinische Interventionen, die institutionell vorgeschrieben werden und noch keine strenge Sicherheitsprüfung durchlaufen haben.
Die Webseite verweist ausserdem auf frühere Debatten über die Erfassung von Impfschäden: darunter einen geplanten ICD-10-Code für COVID-Impfverletzungen, Codes zum Impfstatus und die Forderung einer Interessenvertretung nach Codes für unerwünschte Impfereignisse. Ein weiterer verlinkter Beitrag behandelt Todesfälle in Pflegeheimen während der Pandemie und die dortige Kritik an politischen Entscheidungsträgern (Bericht zu Pflegeheimen).
Die Seite wirbt zudem für ein Buch über Autismus und erklärt, ihre Berichterstattung werde durch Leser finanziert; dazu gehört ein Spendenaufruf.
Die Analyse dokumentiert einen markanten Anstieg allgemeiner Virusimpfstoff-Codes auf Todesbescheinigungen im Jahr 2021. Die Autoren führen ihn auf die COVID-19-Impfkampagne zurück und fordern bessere Überwachung – während der verwendete Code selbst die betroffenen Impfstoffe nicht unterscheidet.


