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Die kopflosen Hühner und der Bär

Die kopflosen Hühner und der Bär

Die EU hat ein großes Problem: Sie wird von einer Kompradoren-Klasse geführt, die völlig von den Vereinigten Staaten abhängig ist. Okay, das an sich ist nicht das Problem, auf das ich mich beziehe. Das Problem, von dem ich rede, ist eines, das wir das Problem des enthaupteten Huhns nennen könnten: Ein enthauptetes Huhn kann ohne Kopf laufen, aber es weiß sicher nicht, wohin es läuft oder warum es läuft. Das passiert allen Kompradoren-Klassen, wenn ihre geliebten Herren plötzlich verschwinden. Das ist genau das, was den europäischen herrschenden Klassen passierte, als Trump ins Weiße Haus kam: Sie „verloren ihren Kopf“ und begannen, überall herumzulaufen und offensichtlich nichts zu erreichen. Jetzt wo die Neokons Trump den Laufpass gegeben haben, wollen die EU-Herrscher den neuen US-Führern verzweifelt zeigen, dass sie nur Trump hassen, nicht aber die USA, und wie könnte man seine völlige Unterwerfung besser zeigen, als indem man den asiatischen Mordor des Ostens, bekannt als „Russland“, ankläfft?

Diese jüngste PsyOp wurde offenbar in den USA im letzten Herbst organisiert, als Trump noch an der Macht war, zumindest nominell. Das macht Sinn, genauso wie der riesige „Patriot Act“ sorgfältig Monate, wenn nicht Jahre vor 9/11 vorbereitet wurde. Dieses Mal hat irgendein US-Geheimdienst (wahrscheinlich die CIA) das Baby dann an den deutschen BND weitergegeben, der als Vermittler fungieren sollte, um den USA eine „plausible Bestreitbarkeit“ zu verschaffen. Das große Problem ist, dass die Deutschen es offenbar vermasselt haben und der Plan ein Flop war: Das letzte sakrale Opfer ist (wieder einmal!) nicht gestorben. Was Putin betrifft, so nutzte er seine Exekutivgewalt, um Nawalnyi (der auf Bewährung war) zu erlauben, sofort nach Deutschland zur Behandlung zu fliegen, sobald die russischen Ärzte ihn stabilisiert hatten. Von da an ging alles den Bach runter und Nawalnys Betreuer versuchten zu retten, was zu retten war.