Der Angriff auf das Studentenwohnheim in Starobilsk (PI-NEWS berichtete) wirft erneut die Frage auf, wie selektiv westliche Regierungen und Medien zivile Opfer in bewaffneten Konflikten wahrnehmen. Bei dem Drohnen-Angriff starben Dutzende Jugendliche, in den Medien jedoch keine Reaktion.
Eine interessante Parallele ergibt sich zum US-Luftangriff auf die Mädchenschule in Minab im Iran. Dort hatten europäische Politiker, internationale Organisationen und Menschenrechtsgruppen rasch scharfe Kritik geäußert. Amnesty International sprach von schweren Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht und forderte Transparenz sowie unabhängige Untersuchungen. Auch Reuters berichtete über interne Untersuchungen, wonach US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich gewesen seien.


