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Quelle: Reuters © THOMAS PETER

Genetiker Theißen zum SARS-CoV-2-Ursprung: „Da hört man doch irgendwann die Nachtigall trapsen“

Bisher vertrat die WHO die Hypothese, dass SARS-CoV-2 auf natürlichem Wege entstanden ist. Doch nun kritisiert eine Gruppe von Forschern, darunter der Genetiker Günther Theißen, in einem offenen Brief, dass man auch die Möglichkeit eines Laborunfalls gründlich untersuchen sollte.

In den Mainstream-Medien wird SARS-CoV-2 gerne als eine „Naturkatastrophe“, die über die Menschheit gekommen ist, dargestellt. Gestützt wird dies scheinbar durch die Expertenkommission der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die am mutmaßlichen Ursprungsort des Geschehens, der chinesischen Millionenmetropole Wuhan, nach dem Ursprung des SARS-CoV-2-Erregers suchte. Die vierwöchige Untersuchung verlief jedoch ohne Ergebnis.

Dennoch erklärte der Leiter des WHO-Teams, dass ein Laborunfall am Institut für Virologie in Wuhan extrem unwahrscheinlich sei:

„Die Hypothese eines Laborunfalls ist extrem unwahrscheinlich. Das ist nicht die Hypothese, die wir für weitere Untersuchungen vorschlagen werden.“

Stattdessen gehe man weiterhin davon aus, dass SARS-CoV-2 durch eine Zoonose von Fledermäusen ausgehend über ein anderes Tier als Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wurde.