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Die Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Singapur, Japan und Südkorea erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem deutsche Unternehmen sich intensiv bemühen, für ihr Asiengeschäft Alternativen zu China zu finden. Man habe „in den vergangenen Jahren vielleicht zu sehr auf den natürlich maßgeblichen Industriepartner China gesetzt“, wird der Asienexperte Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), zitiert.[1] Zur Begründung für die Suche nach Alternativen verweist Niedermark auf „geopolitische“ Motive – gemeint ist die Rivalität zwischen dem Westen und China inklusive ihrer Folgen für die Wirtschaft –, aber auch auf den „industriellen…


