Angesichts der Krise in den transatlantischen Beziehungen hat US-Außenminister Rubio in München die Haltung der US-Regierung bekräftigt. Damit bleiben die Differenzen zwischen Europa und USA bestehen.
Von Alex Männer
Am vergangenen Wochenende fand in München die inzwischen 62. Konferenz für Sicherheit statt, die unbestritten als eine der wichtigsten Plattformen für Diskussionen zu den drängendsten Themen der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik gilt. Damit ist auch genau ein Jahr seit dem Zeitpunkt vergangen, als die Vereinigten Staaten Europa an gleicher Stelle fundamental kritisierten und die transatlantischen Beziehungen dadurch immens belasteten.
Vor allem der US-Vizepräsident J.D. Vance hatte der Europäischen Union in seiner bemerkenswerten Rededamals sowohl ein mangelndes Demokratieverständnis als auch ernste innenpolitische Probleme bescheinigt, die seiner Ansicht nach sogar die Nützlichkeit der EU-Länder für die USA in Frage stellen würden. Die Europäer waren

