Peter Haisenko
2015 konnten wir eine der größten logistischen Leistungen beobachten. Millionen Migranten begaben sich auf die beschwerliche Reise über tausende Kilometer, durch viele Länder, um dann in der BRD Kost und Logie geschenkt zu bekommen. Die allermeisten kamen zu Fuss über die Grenzen.
In gewisser Weise muss man diese Migranten bewundern. Mit nichts ausgestattet als dem, was sie am Leib tragen konnten, haben sie diese gewaltigen Strecken überwunden. Sie sind nicht verhungert und das Smartphone war immer aufgeladen. Nun ja, es war zunächst Sommer und so konnten sie auch die Nächte irgendwie überleben im warmen Klima der Balkanländer. Dennoch fragte ich mich, wie sie das geschafft haben. Respekt! Aber war es wirklich so? Gab es jemanden, der sie zumindest mit Geld versorgt hat? Mit Geld, mit dem sie sich eine Busfahrt für manche Streckenabschnitte leisten konnten. Wie sind die tausenden an eine Steckdose gekommen, um ihr Smartphone aufzuladen, das als Wegbegleiter unersetzbar war? Gab es also eine oder


