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Tochter von Lord Rothschild bestätigt: «Kein König und keine Regierung führte Krieg ohne Unterstützung der Rothschilds.»

Tochter von Lord Rothschild: „Kein König und keine Regierung führte Krieg ohne Unterstützung der Rothschilds“

Dame Hannah Rothschild, Tochter des verstorbenen Lord Jacob Rothschild, sprach kürzlich bei CNBC über das Vermächtnis ihrer Familie und unerwartete Fragen der Nachfolge. Dabei machte sie eine bemerkenswerte historische Aussage über die Rolle der Rothschilds in europäischen Kriegen.

Sie schilderte die Ursprünge der Familie mit Mayer Amschel Rothschild, der im 18. Jahrhundert in der Frankfurter Judengasse aufwuchs – einem abgeschotteten, armen jüdischen Viertel. Getrieben vom Wunsch, diesen Verhältnissen zu entkommen, begann er mit Geld- und Wechselgeschäften und legte so den Grundstein für das spätere Familienimperium.

Sein entscheidender strategischer Schritt war es, seine fünf Söhne in die wichtigsten europäischen Hauptstädte zu entsenden. Dort bauten sie gemeinsam das erste internationale Bankennetzwerk auf. Die Familie kommunizierte über Kuriere und Brieftauben und nutzte einen eigenen jiddisch-deutschen Dialekt, um Informationen zu schützen.

Diese enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit und außergewöhnliche Loyalität machte die Rothschilds extrem einflussreich. Hannah Rothschild erklärte, dass zwischen 1789 und 1815 vielfach gesagt worden sei, kein König und keine Regierung würde einen Krieg in Erwägung ziehen, ohne die Unterstützung der Rothschilds. Ihre finanzielle Macht und ihr Informationsvorsprung hätten sie zu zentralen Akteuren jener Zeit gemacht.

Lange galt eine solche Aussage als Tabu oder wurde als Verschwörungstheorie abgetan. Heute werde sie, so der Eindruck, offen ausgesprochen.

Der Erfolg der Familie beruhte jedoch nicht allein auf Geld. Er drehte sich auch um Überleben, gesellschaftlichen Aufstieg und Akzeptanz. Mit wachsendem Reichtum investierten die Rothschilds in Kunst, Kultur und gesellschaftliche Netzwerke. Hannah betonte, dass ihre Familie früh verstanden habe, dass Macht nicht nur in Banken und Vorstandsetagen entsteht, sondern auch in Salons, Beziehungen, Reputation und sozialer Etikette.