Bahnbrechende Studie der gesamten südkoreanischen Bevölkerung entdeckt ein VAIDS-Signal — einen dosisabhängigen Anstieg von Erkältungen, Infektionen der oberen Atemwege, Lungenentzündungen und Tuberkulose unter den Geimpften.
Nicolas Hulscher, MPH
Eine enorme bahnbrechende Studie, die im International Journal of Infectious Diseases veröffentlicht wurde und jeden einzelnen Einwohner Südkoreas umfasst — alle 51,6 Millionen Menschen — hat ein auffälliges populationsweites Signal geliefert, das auf ein vaccine-acquired immunodeficiency syndrome (VAIDS) hindeutet.
Dieser massive Datensatz zeigt ein konsistentes dosisabhängiges Muster: Je mehr COVID-19-„Impfstoffe“ eine Person erhielt, desto höher war ihr Risiko, eine Erkältung oder Infektionen der oberen Atemwege zu entwickeln. Anstiege bei Lungenentzündungen und Tuberkulose wurden in stratifizierten Analysen nach Alter und Infektionsstatus identifiziert. Kinder im Alter von 0–19 Jahren litten am stärksten.
Studienübersicht
- Population: gesamte nationale Kohorte Südkoreas (N = 51.645.564).
- Analytische Kohorte: 39.447.030 Personen mit vollständigen Impf- + Infektionsdaten.
- Beobachtungszeitraum: 1. Juni 2023 – 30. September 2024.
- Exposition: Gesamtzahl der COVID-19-Dosen.
- Outcomes: sieben große Atemwegserkrankungen — Infektion der oberen Atemwege (URI), Lungenentzündung, grippeähnliche Erkrankung (ILI), Erkältung, Scharlach, Keuchhusten, Tuberkulose.
- Adjustierungen: Alter, Geschlecht, Einkommensniveau, Charlson-Komorbiditätsindex, frühere COVID-19-Infektion und -Schweregrad, Epidemiephase und Zeit seit letzter Impfung.
Wichtiger Hinweis: Die „ungeimpfte“ Referenzgruppe enthielt Personen, die eine Dosis erhalten hatten — was ihre Infektionsrate erhöht und das wahre impfassoziierte Risiko vermutlich deutlich unterschätzt erscheinen lässt.
Erkältung
Kinder (0–19 Jahre) zeigten das stärkste dosisabhängige Muster:
- Nach der zweiten Dosis stieg das Risiko um 299 % (aHR 3,99 [3,78–4,21]).
- Nach der dritten Dosis stieg das Risiko um 391 % (aHR 4,91 [4,62–5,22]).
- Nach der vierten oder mehr Dosen stieg das Risiko um 559 % (aHR 6,59 [6,00–7,23]).
Ältere Erwachsene (≥ 65 Jahre) folgten demselben Trend:
- Zweite Dosis → +9 % (aHR 1,09 [1,06–1,12]).
- Dritte Dosis → +33 % (aHR 1,33 [1,29–1,37]).
- Vierte oder mehr Dosen → +58 % (aHR 1,58 [1,53–1,64]).
Unter COVID-Positiven zeigte sich das gleiche Muster:
- Zweite Dosis → +5 % (aHR 1,05 [1,03–1,06]);
- Dritte Dosis → +12 % (aHR 1,12 [1,10–1,14]);
- Vierte oder mehr Dosen → +36 % (aHR 1,36 [1,34–1,39]).
Auch im bevölkerungsweiten Modell stieg die Erkältungsinzidenz deutlich mit jeder zusätzlichen Dosis (aHR 1,23 [1,21–1,25] nach der dritten Dosis und 1,65 [1,56–1,75] nach der vierten oder mehr).
Interpretation: In jeder Analyse — Gesamtmodell, Kinder, ältere Erwachsene, COVID-Positive — stieg die Erkältungsinzidenz stetig von Dosis 2 bis Dosis 4+, ein klares, monoton ansteigendes dosisabhängiges Risiko.
Infektionen des oberen Atemtraktes
Kinder (0–19):
- Zweite Dosis → +62 % (aHR 1,62 [1,58–1,66]).
- Dritte Dosis → +67 % (aHR 1,67 [1,62–1,71]).
- Vierte oder mehr Dosen → +83 % (aHR 1,83 [1,75–1,92]).
Ältere Erwachsene (≥ 65):
- Zweite Dosis → +7 % (aHR 1,07 [1,06–1,09]).
- Dritte Dosis → +32 % (aHR 1,32 [1,30–1,34]).
- Vierte oder mehr Dosen → +57 % (aHR 1,57 [1,54–1,59]).
COVID-Positive:
- Zweite Dosis → +2 % (aHR 1,02 [1,01–1,03]);
- Dritte Dosis → +12 % (aHR 1,12 [1,11–1,13]);
- Vierte oder mehr Dosen → +32 % (aHR 1,32 [1,30–1,34]).
Pooled Model: aHR 1,14 nach zweiter Dosis, 1,48 nach dritter Dosis.
Interpretation: Der Anstieg war in allen Gruppen konsistent und blieb nach Adjustierung erhalten.
Tuberkulose
- Gesamtbevölkerung: aHR ~ 1,0 (kein signifikanter Effekt).
- COVID-Positive: dosisabhängige Steigerung:
- Zweite Dosis → aHR 1,24 (1,01–1,52) (+24 %).
- Vierte+ → aHR 1,35 (1,02–1,77) (+35 %).
Interpretation: messbare Zunahme von TB-Reaktivierungen nach SARS-CoV-2-Infektion bei mehrfach Geimpften.
Lungenentzündung
Unter COVID-Negativen:
- Zweite Dosis → +34 % (aHR 1,34 [1,31–1,38]).
- Vierte+ → +91 % (aHR 1,91 [1,84–1,99]).
Interpretation: deutlicher dosisabhängiger Verlust der Atemwegsabwehr.
ILI und Keuchhusten — das „Schutz“-Trugbild
Apparente Schutzsignale (ILI aHR ~ 0,55; Pertussis aHR ~ 0,06) sind laut Autoren statistische Artefakte — erzeugt durch:
- Healthy-User-Bias
- Diagnosenverschiebungen
- COVID-Überkodierung
Zeitreihenanalyse zeigte einen 46-fachen Anstieg bestätigter Keuchhustenfälle in Korea 2023.
Gesamtbild
Alle Schichten — Kinder, Erwachsene, COVID-Positive, Gesamtmodell — zeigten:
- klare dosisabhängige Erhöhung von Erkältungen
- Anstieg von Infektionen der oberen Atemwege
- Ergänzend: Anstieg von Pneumonie & TB in stratifizierten Analysen
Haupttext „verdünnte“ diese Signale. Die Supplementtabellen zeigen die volle Stärke.
Die Muster entsprechen einem VAIDS-Signal.
Laufende Forschung
Ein neues Projekt vergleicht:
- Geimpft/infiziert
- Geimpft/nicht infiziert
- Ungeimpft/infiziert
- Ungeimpft/nicht infiziert
Untersucht werden u. a.:
- Lymphozytenprofile
- Antikörperklassenwechsel (IgG4-Dominanz)
- T-Zell-Erschöpfung
Vorläufige Daten deuten auf Immunerschöpfung und sekundäre Immunschwäche.
SCHLUSSFOLGERUNG
Über eine gesamte nationale Kohorte hinweg korrelierte jede zusätzliche COVID-19-„Impfstoff“-Dosis mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für nicht-COVID-Atemwegsinfektionen — am stärksten bei Kindern.
Weil die Kontrollgruppe Personen mit 1 Dosis enthält, ist der wahre Effekt vermutlich deutlich größer.
Diese Studie zeigt, dass COVID-19-„Impfstoffe“ die Immunfunktion einer gesamten Nation — und wahrscheinlich des gesamten Globus — beeinträchtigt haben.
Nicolas Hulscher, MPH
Epidemiologe, McCullough Foundation


