Tucker Carlson
Unter dem Druck des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu könnte die Trump-Regierung nur noch wenige Tage davon entfernt sein, einen nuklearen Angriff auf Iran zu starten. Das Ziel wäre der Pickaxe Mountain im Zentraliran, wo der israelische Geheimdienst behauptet, die iranische Regierung habe ihr Programm zur Urananreicherung wieder aufgenommen. Keine konventionelle Waffe im amerikanischen Arsenal kann 300 Fuß massiven Granit durchdringen, um die Tunnel zu zerstören, in denen die Anreicherung angeblich stattfindet. Die einzige militärische Option ist ein nuklearer Angriff. Netanjahu drängt mit aller Kraft darauf. „Bibi ruft Trump deswegen jeden Tag an“, sagt ein informierter Beobachter.
Under pressure from Israeli prime minister Benjamin Netanyahu, the Trump administration may be within days of launching a nuclear strike on Iran. The target would be Pickax Mountain in central Iran, where Israeli intelligence claims the Iranian government has restarted its nuclear enrichment program. No conventional weapon in the American arsenal can penetrate 300 feet of solid granite to destroy the tunnels where enrichment is supposedly taking place. The only military option is a nuclear strike. Netanyahu has been pushing hard for one. “Bibi calls Trump about it every day,” says an informed observer. Netanyahu is cornered and desperate. After last week’s election results, he can’t form a government unless Trump intervenes directly in Israeli politics and brokers a deal with other parties that gives Netanyahu 61 seats in the Knesset. Otherwise, he is out as prime minister and on his way to ignominy, investigations and possibly jail. Netanyahu must stay close to Trump. He needs this war. To that end, he’s applied maximum pressure to his closest allies in the administration, including Secretary of Defense Pete Hegseth and CENTCOM commander Brad Cooper. Both oppose a negotiated settlement to the war they’ve so grievously mismanaged; both are pushing to restart major combat operations. Secretary of State Marco Rubio and CIA director John Ratcliffe are also following Netanyahu’s lead, as are leaders of the Democratic Party. In a recent meeting on the subject, former president Barack Obama said he opposes the current Iran peace deal being drafted in Doha. The rest of America’s longtime allies in the Middle East are terrified by the prospect of more war. On September 27th, Netanyahu flew secretly to Abu Dhabi to enlist the UAE in his lobbying effort for a final attack on Iran. The Emiratis refused. After eight months of conflict, Gulf economies are teetering. So are global energy and fertilizer markets. They won’t recover soon. Globally, there are a total of about 850 supertankers used to transport oil from producers to the rest of the world. In October alone, 11 of them were badly damaged in Hormuz. At this pace, a global depression is imminent. A nuclear strike would radically accelerate the destruction. Fallout from a ground explosion at Pickax Mountain would contaminate the Persian Gulf, poisoning the water supply for 100 million people. And those are just some of the immediate consequences for the region. The rest of the world is every bit as exposed. No country other than the United States has ever used a nuclear weapon in war. Some would like to. An American nuclear attack on Iran would set a new precedent. The Russians have already told at least two other governments that an American nuclear strike on Iran would free them to use nuclear weapons against Ukraine. Pakistan and India would be tempted to do the same against each other, as would North Korea against Seoul. After the first nuclear strike, World War Three is inevitable. That war would be short and final. We’ve been sleepwalking toward this moment for months. Since February, the administration has quietly rewritten America’s nuclear doctrine to make first use of so-called “battlefield nukes” easier and therefore more likely. No one in Washington in either party seems bothered by this. Now we’re on the brink of it. Close observers say Trump is likely to decide by next weekend whether or not to use nuclear weapons. That would be November 7, six days from now. To his credit, he’s hesitating. At the moment, Trump is listening to his vice president, JD Vance, and to his envoy and friend Steve Witkoff, both of whom argue a deal with Iran can be made. They’re right, though it won’t be simple. The Iranians are famously frustrating to negotiate with under any circumstances, and elements of that government have become more radical since Ayatollah Ali Khamenei and his family were killed in February. After decades of isolation, even relatively moderate Iranian leaders seem confused by how decisions are made in the West. (There is a widespread belief in Tehran, for example, that the United States government controls Israel.) But overall, people who have spoken to decision-makers in Iran say there is consensus there that more war is bad for everyone and a deal is worth making. One group that hasn’t been consulted so far is the global population — the hundreds of millions of people who will be killed along with their children if Trump is pushed by Netanyahu into launching a nuclear strike next week. Now would be the time for them to speak up.
— Tucker Carlson (@TuckerCarlson) November 2, 2026
Netanjahu ist in die Enge getrieben und verzweifelt. Nach den Wahlergebnissen der vergangenen Woche kann er keine Regierung bilden, es sei denn, Trump greift direkt in die israelische Politik ein und vermittelt ein Abkommen mit anderen Parteien, das Netanjahu 61 Sitze in der Knesset verschafft. Andernfalls ist er als Ministerpräsident am Ende und auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit, zu Ermittlungen und möglicherweise ins Gefängnis. Netanjahu muss Trump nahe bleiben. Er braucht diesen Krieg.
Zu diesem Zweck hat er maximalen Druck auf seine engsten Verbündeten innerhalb der Regierung ausgeübt, darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth und CENTCOM-Kommandeur Brad Cooper. Beide lehnen eine ausgehandelte Beendigung des Krieges ab, den sie so schwerwiegend fehlgeleitet haben; beide drängen darauf, die groß angelegten Kampfhandlungen wieder aufzunehmen. Außenminister Marco Rubio und CIA-Direktor John Ratcliffe folgen ebenfalls Netanjahus Linie, ebenso wie die Führung der Demokratischen Partei. Bei einem jüngsten Treffen zu diesem Thema erklärte der ehemalige Präsident Barack Obama, dass er das derzeit in Doha ausgearbeitete Friedensabkommen mit Iran ablehne.
Die übrigen langjährigen Verbündeten der USA im Nahen Osten sind von der Aussicht auf einen weiteren Krieg verängstigt. Am 27. September flog Netanjahu heimlich nach Abu Dhabi, um die Vereinigten Arabischen Emirate für seine Lobbykampagne für einen finalen Angriff auf Iran zu gewinnen. Die Emiratis lehnten ab. Nach acht Monaten Konflikt stehen die Volkswirtschaften der Golfstaaten am Abgrund. Dasselbe gilt für die globalen Energie- und Düngemittelmärkte. Sie werden sich nicht so schnell erholen.
Weltweit gibt es insgesamt etwa 850 Supertanker, die für den Transport von Öl von den Förderländern in den Rest der Welt eingesetzt werden. Allein im Oktober wurden elf davon in der Straße von Hormus schwer beschädigt. Bei diesem Tempo steht eine globale Depression unmittelbar bevor. Ein nuklearer Angriff würde die Zerstörung radikal beschleunigen. Der radioaktive Fallout einer Bodenexplosion am Pickaxe Mountain würde den Persischen Golf verseuchen und die Wasserversorgung von 100 Millionen Menschen vergiften.
Und das sind nur einige der unmittelbaren Folgen für die Region. Der Rest der Welt ist ebenso gefährdet. Kein anderes Land außer den Vereinigten Staaten hat jemals eine Atomwaffe im Krieg eingesetzt. Einige würden es gerne tun. Ein amerikanischer Nuklearangriff auf Iran würde einen neuen Präzedenzfall schaffen. Die Russen haben bereits mindestens zwei anderen Regierungen mitgeteilt, dass ein amerikanischer Nuklearangriff auf Iran ihnen freie Hand geben würde, Atomwaffen gegen die Ukraine einzusetzen. Pakistan und Indien wären versucht, dasselbe gegeneinander zu tun, ebenso Nordkorea gegen Seoul. Nach dem ersten Nuklearangriff wäre der Dritte Weltkrieg unvermeidlich. Dieser Krieg wäre kurz und endgültig.
Seit Monaten schlafwandeln wir auf diesen Moment zu. Seit Februar hat die Regierung still und leise Amerikas Nukleardoktrin umgeschrieben, um den Ersteinsatz sogenannter „Gefechtsfeld-Atomwaffen“ zu erleichtern und damit wahrscheinlicher zu machen. Niemand in Washington, weder in der einen noch in der anderen Partei, scheint sich daran zu stören. Jetzt stehen wir unmittelbar davor.
Aufmerksame Beobachter sagen, Trump werde wahrscheinlich bis zum kommenden Wochenende entscheiden, ob Atomwaffen eingesetzt werden oder nicht. Das wäre der 7. November, also in sechs Tagen. Zu seinen Gunsten muss man sagen, dass er zögert. Im Moment hört Trump auf seinen Vizepräsidenten JD Vance und auf seinen Gesandten und Freund Steve Witkoff, die beide argumentieren, dass ein Abkommen mit Iran möglich sei.
Sie haben recht, auch wenn es nicht einfach sein wird. Die Iraner sind bekanntermaßen unter allen Umständen äußerst frustrierende Verhandlungspartner, und Teile dieser Regierung haben sich weiter radikalisiert, seit Ajatollah Ali Chamenei und seine Familie im Februar getötet wurden. Nach Jahrzehnten der Isolation scheinen selbst vergleichsweise gemäßigte iranische Politiker verwirrt darüber zu sein, wie Entscheidungen im Westen getroffen werden. So ist beispielsweise in Teheran die Ansicht weit verbreitet, dass die Regierung der Vereinigten Staaten Israel kontrolliere.
Insgesamt sagen jedoch Menschen, die mit Entscheidungsträgern in Iran gesprochen haben, dass dort Konsens darüber herrscht, dass ein weiterer Krieg für alle schlecht wäre und dass sich ein Abkommen lohnt.
Eine Gruppe, die bislang nicht konsultiert wurde, ist die Weltbevölkerung – die Hunderte Millionen Menschen, die zusammen mit ihren Kindern getötet werden würden, wenn Trump von Netanjahu dazu gedrängt wird, in der kommenden Woche einen nuklearen Angriff zu starten.
Jetzt wäre der Zeitpunkt für sie, ihre Stimme zu erheben.


