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Bidens MMT – die „More-Money- Theorie“

Bidens MMT – die „More-Money- Theorie“

Egon von Greyerz

Höchstes Ziel eines US-Präsidenten ist die Wiederwahl. Um das zu erreichen, reicht es nicht, gut auszusehen oder gut reden zu können.

Nein, der Weg zur Wiederwahl führt allein über Stimmenkauf. Und der Preis dieser Stimmen variiert je nach wirtschaftlicher Lage. Am Tiefpunkt eines Zyklus braucht es nicht viel, da die Wirtschaft ohnehin schon vor einer Wende steht.

Führer als Werkzeuge ihrer Zeit

Präsidenten oder Premierminister sind Werkzeuge ihrer Zeit und wurden folglich in Position gebracht, um den einzigen praktikablen Plan umzusetzen. Gute Beispiele für zeitnahes Erscheinen von Führungspersönlichkeiten sind Thatcher und Reagan. Nach einer Zeit hoher Inflation sowie geringem Wachstums, verbunden mit schwachen Aktienmärkten, wurden diese Führer (zu Recht) gewählt, um die Aufwärtswende und die folgende starke Wachstumsphase zu managen.

Ein weiteres Beispiel für eine Führungspersönlichkeit, die zur richtigen Zeit Premierminister wurde, war Churchill. Er wurde zu Beginn des 2. Weltkriegs ernannt und war ein brillanter Führer in Kriegszeiten.

Biden ist ein weiteres exzellentes Beispiel für ein Staatsoberhaupt, das gewählt wurde, weil er einfach der beste Kandidat ist, der der USA das Überleben für die nächsten 4 Jahre sichern kann.

Das Problem ist vielleicht nur, dass der Patient – die Vereinigten Staaten von Amerika – das nicht überleben wird …?

Größter MMT-Test aller Zeiten

Wird es also heißen: Operation erfolgreich – Patient tot?

Leider halte ich das für eher wahrscheinlich, weil der programmatische Weg, der von Biden und Konsorten beschritten wird, sich