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2026 traf seine Prognose zu – jetzt warnt Armstrong vor Europas nächster Eskalationsstufe

Martin Armstrong sieht die aktuellen Proteste und Ausschreitungen in Europa als Bestätigung einer Prognose, die sein Computersystem bereits Jahre im Voraus für 2026 ausgewiesen habe. Frankreich sei dabei nur der sichtbarste Teil einer breiteren Entwicklung, die sich nach seiner Einschätzung auf Belgien, Italien, Deutschland und Albanien ausweite. Armstrong warnt vor steigenden Energiepreisen, wachsender sozialer Unzufriedenheit, zunehmenden Spannungen durch Migration und einem „Panic Cycle“ für zivile Unruhen im Jahr 2029. Im schlimmsten Fall könnte selbst die Zukunft der Europäischen Union auf dem Spiel stehen.

Ausgangspunkt des Beitrags ist die Schilderung eines Lesers aus Frankreich, dessen Bruder sein Geschäft bei den jüngsten Unruhen vollständig geplündert und zerstört gesehen habe. Der Leser erinnert Armstrong daran, dass dieser bereits Jahre zuvor für 2026 schwere zivile Unruhen in Europa vorausgesagt habe, und fragt, ob sich die Lage bis in den November hinein weiter zuspitzen werde.

Armstrongs Antwort fällt deutlich aus: 2026 sei tatsächlich das zentrale Zieljahr seines Modells für breite soziale Unruhen in Europa gewesen. Und die aktuelle Welle sei noch nicht vorbei.

Es könne zwar zwischenzeitlich eine Beruhigung geben, doch die grundlegenden Spannungen blieben bestehen. Armstrong hält es für möglich, dass die Unruhen bis in den November hinein weitergehen.

Frankreich ist für Armstrong nur der Anfang

Armstrong betrachtet die französischen Ausschreitungen nicht als isoliertes Ereignis. Nach Darstellung des Lesers breiteten sich die Proteste bereits auf Belgien, Italien, Deutschland und Albanien aus.

Für Armstrong passt genau diese Entwicklung in das Muster seines Modells: steigende Lebenshaltungskosten, zunehmender wirtschaftlicher Druck und wachsendes Misstrauen gegenüber Regierungen treffen gleichzeitig auf geopolitische Spannungen und eine immer höhere Belastung durch Energiepreise.

Seine zentrale Aussage lautet deshalb: Die Unruhen seien keine kurzfristige Reaktion, sondern Bestandteil einer längerfristigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Armstrong: Migration wird den Druck auf Europa weiter erhöhen

Einen weiteren Risikofaktor sieht Armstrong in der Migration.

Nach seiner Einschätzung werde das Migrationsthema Europa zusätzlich destabilisieren. Er argumentiert, dass ein Teil der aufgenommenen Migranten kein Interesse an Assimilation habe und dadurch gesellschaftliche Spannungen weiter zunehmen könnten.

Für Armstrong kommt dieser Konflikt zu einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage hinzu. Die Kombination aus sozialen Belastungen, steigenden Preisen und gesellschaftlicher Polarisierung könne den politischen Druck in Europa erheblich verstärken.

Energie bleibt laut seinem Modell im Bullenmarkt

Besonders kritisch sieht Armstrong die Entwicklung der Energiepreise. Sein Computersystem warne weiterhin vor einem Bullenmarkt bei Energie. Die steigenden Treibstoffkosten seien bereits jetzt ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Spannungen.

Armstrong geht noch weiter: Rohöl könne seiner Prognose zufolge bis 2028 auf bis zu 200 Dollar pro Barrel steigen. Als Gründe nennt er den Krieg und die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine.

Nach seiner Auffassung verschärfen westliche Regierungen damit eine wirtschaftliche Krise, deren Folgen letztlich die eigene Bevölkerung tragen müsse.

„Proteste werden die Lebenshaltungskosten nicht senken“

Armstrong verbindet die soziale Unzufriedenheit ausdrücklich mit der Ukraine-Politik europäischer Regierungen.

Ein erheblicher Teil der Proteste richte sich gegen die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Solange die politische Führung jedoch an ihrer bisherigen Ukraine-Politik festhalte, werde sich daran nach Armstrongs Einschätzung nichts Grundsätzliches ändern.

Seine Aussage ist unmissverständlich: Proteste allein würden die Lebenshaltungskosten nicht senken, solange die Regierungen ihre Unterstützung für Selenskyj nicht aufgeben.

Armstrong wirft den von ihm als Neokonservative bezeichneten politischen Kräften vor, ausschließlich ihr geopolitisches Ziel zu verfolgen und die wirtschaftlichen Folgen ihrer Entscheidungen für die eigene Bevölkerung auszublenden.

Damit würden sie nach seiner Darstellung die Weltwirtschaft schwer beschädigen.

Zwei gefährliche Modelle schlagen erstmals gleichzeitig aus

Der entscheidende Punkt in Armstrongs Analyse liegt jedoch tiefer. Er erklärt, dass sein Computersystem erstmals zwei große Modelle gleichzeitig in dieselbe Richtung ausschlagen sehe:

Civil Unrest – zivile Unruhen – und International War – internationaler Krieg.

Genau diese Überschneidung bereitet ihm Sorgen. Armstrong betont, dass er eine solche gleichzeitige Ausrichtung der beiden Modelle zuvor nicht gesehen habe. Für ihn ist dies ein Warnsignal dafür, dass innenpolitische und geopolitische Krisen zunehmend miteinander verschmelzen.

Damit könnte Europa gleichzeitig mit inneren sozialen Spannungen und einer sich verschärfenden internationalen Konfliktlage konfrontiert werden.

2029: Armstrongs Modell zeigt einen „Panic Cycle“

Noch schwerer wiegt seine Prognose für das Jahr 2029. Sein Modell für zivile Unruhen weist dort einen sogenannten „Panic Cycle“ aus.

Bei Armstrong bezeichnet dieser Begriff eine Phase besonders hoher Volatilität und abrupter Veränderungen. Bezogen auf soziale Unruhen bedeutet das nach seiner Darstellung, dass sich bestehende politische und gesellschaftliche Spannungen erheblich verschärfen könnten.

Die Konsequenzen könnten weit über Demonstrationen und Ausschreitungen hinausgehen. Armstrong hält es sogar für möglich, dass die Europäische Union unter diesem Druck in ihrer heutigen Form nicht mehr bestehen könnte.

Separatistische Bewegungen könnten stärker werden

Mit zunehmenden sozialen Unruhen erwartet Armstrong gleichzeitig einen stärkeren Druck separatistischer Bewegungen.

Wenn Regierungen das Vertrauen ihrer Bevölkerung verlieren und wirtschaftliche sowie politische Spannungen weiter anwachsen, könnten Regionen und Bevölkerungsgruppen verstärkt die bestehende politische Ordnung infrage stellen.

Armstrong verbindet deshalb den erwarteten Anstieg ziviler Unruhen ausdrücklich mit einer möglichen Zunahme separatistischer Bewegungen innerhalb Europas.

Damit würde die Krise nicht mehr nur einzelne Regierungen betreffen, sondern die territoriale und institutionelle Struktur Europas selbst.

Armstrong: Die Politik hört den Menschen nicht mehr zu

Für Armstrong liegt ein wesentlicher Grund dieser Entwicklung im Verhalten der politischen Führung. Er wirft Politikern vor, die Menschen, die sie eigentlich vertreten sollten, schlicht nicht mehr ernst zu nehmen.

Die politische Klasse glaube, die Bevölkerung sei nicht in der Lage, die langfristigen Ziele und Vorstellungen der Regierenden zu verstehen. Dadurch würden Sorgen und Proteste ignoriert, anstatt die zugrunde liegenden Ursachen anzugehen.

Genau dieses Verhalten verschärfe nach Armstrongs Ansicht die politische Entfremdung.

„Das ist nicht meine Meinung – das sind die Daten“

Armstrong legt großen Wert darauf, seine Prognosen nicht als persönliche politische Einschätzung verstanden zu wissen. Er erklärt ausdrücklich, dass die Vorhersagen von seinem Computersystem stammen und auf historischen Daten beruhen.

Nach eigenen Angaben verfügt sein System über eine der weltweit größten Datenbanken historischer Ereignisse. Dabei würden innenpolitische und internationale Entwicklungen getrennt erfasst.

Aus diesen Datensätzen entstehen zwei voneinander unabhängige Modelle – eines für innere gesellschaftliche Entwicklungen und eines für internationale Ereignisse.

Deshalb warnt Armstrong davor, seine Prognosen lediglich als persönliche Meinung mit anderen politischen Einschätzungen zu vergleichen.

Seine Aussage lautet: „Das ist nicht meine persönliche Meinung. Das ist der Computer, basierend auf den historischen Aufzeichnungen. Das sind die Daten.“

Europa steht laut Armstrong erst am Anfang

Armstrongs Ausblick ist entsprechend düster. 2026 sei das zentrale Jahr gewesen, das sein Modell schon lange für breite soziale Unruhen in Europa markiert habe. Die jetzigen Ereignisse seien deshalb für ihn keine Überraschung.

Doch 2026 sei nicht der Endpunkt.

Steigende Energiepreise, hohe Lebenshaltungskosten, anhaltende geopolitische Konflikte, gesellschaftliche Spannungen durch Migration und eine politische Führung, die nach Armstrongs Darstellung immer weniger auf die eigene Bevölkerung hört, könnten die Krise weiter verschärfen.

Besonders entscheidend ist seine Warnung vor dem Jahr 2029.

Wenn sich sein Modell erneut bestätigt, könnten die heutigen Proteste lediglich die Vorstufe einer weit größeren politischen und gesellschaftlichen Erschütterung sein – mit zunehmenden separatistischen Bewegungen und einer Europäischen Union, deren Fortbestand Armstrong ausdrücklich infrage stellt.