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RoboCop: Chinas staatlicher Rüstungskonzern baut humanoide Roboter zur Kontrolle von Unruhen

Verfasst von The WinePress

In diesem Monat sind neue Aufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie einer der grössten Rüstungskonzerne Chinas, die China North Industries Group Corporation (NORINCO), humanoide Roboter für Sicherheitsaufgaben und zur Kontrolle von Unruhen trainiert – und sie schliesslich auch militärisch einsetzen will.

Die neuesten Aufnahmen wurden von Mike Kalil zusammengestellt und sind in den sozialen Medien viral gegangen.

Kalil erläuterte dies in einem Blogbeitrag, in dem er Chinas Investitionen und Wachstum in der Robotikbranche zusammenfasste. Über NORINCOs humanoide Roboter schrieb er:

Norinco stellte seinen humanoiden Roboter namens Fuxi erstmals im November 2025 auf der China International Import Expo (CIIE) in Shanghai vor, zusammen mit einer kleineren Version namens Fuxi Lite.

Noch grössere Aufmerksamkeit erhielt der Roboter an der World Robot Conference (WRC) 2026 in Peking, wo eine kleine Flotte der humanoiden Roboter Fähigkeiten zur Kontrolle von Unruhen vorführte. Sie wurden ferngesteuert und führten Schlagstöcke und Schilde mit der Aufschrift «Fang Bao» mit sich, dem Mandarin-Ausdruck für die Kontrolle von Unruhen. Die Roboter könnten bei Pekings Bemühungen mitwirken, gegen Proteste im Inland vorzugehen, die in den letzten Jahren wegen ausstehender Löhne, Streitigkeiten um Wohnraum und Unzufriedenheit mit den Kommunalbehörden zugenommen haben.

Hongkong ist ein weiteres mögliches Einsatzgebiet. Die chinesische Regierung hat ihre Kontrolle über die Stadt seit den massiven Demokratieprotesten von 2019 deutlich verschärft. Hongkong unterhält eine eigene Polizei, doch die lokale Regierung ist innerhalb des chinesischen Verfassungssystems Peking gegenüber rechenschaftspflichtig. Berichten zufolge haben die Behörden der Stadt ihrem nationalen Sicherheitsbudget 2026, zusätzliche 638 Millionen Dollar zugewiesen und damit die Gesamtmittel auf 2,3 Milliarden Dollar erhöht.

Die humanoiden Roboter zur Kontrolle von Unruhen könnten auch bei ausländischen Regierungen auf Interesse stossen. Norinco liefert bereits Polizei- und Sicherheitsausrüstung an Länder wie Venezuela, Kenia, Bolivien und Sri Lanka. Es ist dokumentiert, dass diese Länder die Ausrüstung zur Unterdrückung von Protesten einsetzen.

Norinco zufolge kann Fuxi Menschen erkennen, ungewöhnliche Situationen feststellen, Warnmeldungen ausgeben und sich mit anderen Robotern abstimmen, ähnlich den vierbeinigen RoboWolf-Robotern des Unternehmens. Seine integrierte KI verfügt über ein übergeordnetes System, das Anweisungen interpretiert, und ein untergeordnetes System, das seine Bewegungen steuert.

AUTORENKOMMENTAR

Kalil wies auch darauf hin, dass die USA und die Trump-Regierung eine Reihe von Sanktionen gegen NORINCO sowie gegen chinesische KI-, Robotik- und Rüstungsunternehmen verhängt haben. Doch auch die USA haben eigene humanoide Roboter, deren Entwicklung und Erprobung das Pentagon finanziert. Das Verbot besteht also nicht, weil diese Regierung keine Robocops auf den Strassen will; sie will lediglich die «bestesten» und «grössten» Robocops der Welt. «Wir können China nicht gewinnen lassen! Wir bauen die besten Robocops, viel besser als China, wir liegen weit vor China. Unsere Robocops werden in Amerika hergestellt, und Amerika zuerst!!»