3 neue Kläger wollen sich der COVID-Impfstoffklage gegen Bill Gates anschließen
Drei Personen, die durch COVID-19-Impfstoffe geschädigt wurden, haben heute den Beitritt zu einer niederländischen Klage gegen Bill Gates, Pfizer-CEO Albert Bourla und 15 weitere Beklagte beantragt. In der Klage wird behauptet, die Beklagten hätten die Öffentlichkeit wissentlich über die Sicherheit der Impfstoffe getäuscht.
Die Klage wurde ursprünglich von sieben Impfgeschädigten eingereicht, von denen eine Person inzwischen verstorben ist. Laut dem Klägeranwalt Peter Stassen handelt es sich bei den neuen Klägern um gesunde Menschen, die erst nach der Verabreichung von mRNA-Impfstoffen schwer erkrankten. Ärzte hätten es jedoch wiederholt abgelehnt, einen Zusammenhang mit der Impfung anzuerkennen.
Stassen beantragte außerdem die Zulassung von fünf Sachverständigen, die über Risiken und Gefahren der COVID-19-Impfung aussagen sollen:
- Catherine Austin Fitts, ehemalige US-Vizeministerin für Wohnungsbau und Gründerin des Solari Report,
- Sasha Latypova, frühere Pharma-Forschungsmanagerin,
- Joseph Sansone, Ph.D., Psychotherapeut und Kläger gegen mRNA-Impfstoffe in Florida,
- Katherine Watt, Forscherin und Rechtsanwaltsgehilfin,
- Mike Yeadon, Ph.D., ehemaliger Vizepräsident bei Pfizer.
Ein weiterer geplanter Zeuge, Prof. Francis Boyle, J.D., Biowaffenexperte und Autor des US-Biowaffengesetzes von 1989, ist kürzlich verstorben.
Nach Angaben von De Andere Krant nahmen acht Anwälte an der Anhörung im nordniederländischen Leeuwarden im Namen der Beklagten teil, darunter auch Vertreter des niederländischen Staates, Ex-Premierminister und NATO-Generalsekretär Mark Rutte sowie Mitglieder des Pandemie-Management-Teams.
Bill Gates ist ein bedeutender Investor in die mRNA-Technologie, unter anderem bei BioNTech, das gemeinsam mit Pfizer den Impfstoff entwickelte. Gates verkaufte seine Aktien später mit erheblichem Gewinn.
Die Verteidiger forderten das Gericht auf, die Sachverständigen nicht zuzulassen, und stellten deren Fachkompetenz infrage. Sie verwiesen auf einen angeblich „allgemeinen wissenschaftlichen Konsens“, wonach die Impfstoffe „sicher und wirksam“ seien.
Stassen wies dies als „wissenschaftlich bedeutungslose Floskel“ zurück und warf der Verteidigung vor, mit Ad-hominem-Angriffen zu arbeiten, um legitime Kritik zu unterbinden. Journalist Ido Dijkstra, der der Verhandlung beiwohnte, betonte, dass die Argumentation der Beklagten den offensichtlichen Schaden ignoriere – obwohl mehrere Impfgeschädigte persönlich anwesend waren. Die Kläger selbst äußerten sich nicht öffentlich.
Letztes Jahr hatte Gates versucht, die Klage abzuweisen, da das Gericht angeblich nicht zuständig sei. Doch im Oktober 2024 entschied das Gericht, dass eine Verbindung zwischen den Angeklagten bestehe und damit auch Gates der niederländischen Gerichtsbarkeit unterliege.
Während der Anhörung sprach Stassen von einem „beispiellosen Verbrechen gegen die Menschheit“, das mit „Zwang, Täuschung und sogar Mord“ einherging. Falls das Gericht die beantragten Zeugenaussagen ablehne, sagte er, „wird das Blut, das bereits an den Händen der Angeklagten klebt, bald auch an Ihren kleben.“ Die Aufarbeitung könne nur vor Gericht stattfinden – nicht durch die Politik.
Erica Krikke, eine niederländische Journalistin vor Ort, berichtete, dass sich die Verteidigung weitgehend zurückhielt und kaum auf Stassens Vorwürfe reagierte. Die ebenfalls anwesende Juristin Meike Terhorst sagte, sie rechne damit, dass das Gericht die Zeugen zulassen werde: Das Gesetz schreibe die Annahme von Sachverständigenaussagen vor, sofern kein Missbrauch dieses Rechts vorliege – was hier nicht geltend gemacht wurde.
Verhaftung eines Klägeranwalts sorgt für Aufsehen
Die Anhörung fand kurz nach der Verhaftung des Klägeranwalts Arno van Kessel statt, der am 11. Juni mit erheblicher Gewalt in seiner Wohnung festgenommen wurde. Er wird seither in einem Hochsicherheitsgefängnis festgehalten. Die Behörden werfen ihm vor, einer „souveränen Bürger“-Bewegung anzugehören, die möglicherweise Gewalt gegen den Staat plant – konkrete Beweise fehlen bisher.
Die niederländische Anwaltskammer suspendierte van Kessel ohne formelle Anklage, was laut Dijkstra einem Bruch der üblichen Abläufe gleichkommt. Er sieht darin einen gezielten Einschüchterungsversuch.
Die Verhaftung wurde während der Anhörung nicht thematisiert. Dennoch erschienen Hunderte Unterstützer vor dem Gericht und bereiteten Stassen einen „Heldenempfang“.
Laut De Andere Krant will das Gericht innerhalb von sechs Wochen entscheiden, ob die beantragten Sachverständigen gehört werden.


