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Australische Schulen kürzen Gehalt, um ungeimpfte Lehrer zu „disziplinieren“

Australische Schulen kürzen Gehalt, um ungeimpfte Lehrer zu „disziplinieren“

Die Maßnahme kommt zwei Monate nach der Aufhebung des Mandats, aber die Nichteinhaltung muss immer bestraft werden.

Hunderten von ungeimpften Lehrern im australischen Bundesstaat Queensland drohen bis zu fünf Monate Gehaltskürzung als „Disziplinarmaßnahme“, weil sie sich weigern, sich gegen Covid19 „impfen“ zu lassen.

Queensland hat im Dezember 2021 Vorschriften eingeführt, die eine Covid-„Impfung“ für alle Lehrer vorschreiben. Diejenigen, die sich nicht daran hielten, wurden in unbezahlten Urlaub versetzt und eine „Untersuchung“ wurde eingeleitet:

Im Dezember 2021 wurden nicht geimpfte Lehrkräfte unbezahlt suspendiert und es wurden Ermittlungen gegen sie eingeleitet, weil sie eine Anweisung des Bildungsministeriums nicht befolgt hatten.

Das Mandat wurde im Juni dieses Jahres wieder aufgehoben, aber Lehrer, die an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, müssen nun mit einer weiteren „Disziplinierung“ rechnen – 18 Wochen Gehaltskürzung.

Nachdem die Lehrer bereits monatelang ohne Bezahlung suspendiert waren, drohen ihnen nun weitere Strafmaßnahmen, weil sie sich weigern, eine Vorschrift zu befolgen, die gar nicht mehr gilt.

In Australien wurden fast 10 Millionen Covid-„Fälle“ und etwas mehr als 13.000 Covid-„Todesfälle“ registriert – eine Sterblichkeitsrate von nur 0,1 %. Dennoch wird in einem Schreiben an nicht geimpfte Lehrer behauptet, dass ihre Suspendierung den möglichen Schaden, der durch ihre „Nichteinhaltung“ entstanden ist, „abgemildert“ hat:

Ihr Verhalten, mit dem Sie sich nicht an die Anweisungen gehalten haben, stellte ein Risiko für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Kollegen, Schüler und der Öffentlichkeit dar, das nur durch die Schritte gemildert wurde, die die Behörde unternommen hat, um Sie vom Dienst zu suspendieren.“

In ihrer Berichterstattung über die Geschichte wiederholen die Mainstream-Medien unhinterfragt die offiziellen Behauptungen, dass „weniger als 1 %“ der 48.000 Mitglieder der Lehrergewerkschaft von Queensland sich weigerten, sich impfen zu lassen, und dass die Maßnahme nur 900 Schulangestellte betreffen werde.

Weiter heißt es, Australien stehe vor einem landesweiten Lehrermangel (anderen Berichten zufolge ein „noch nie dagewesener Mangel“), der aber „nicht durch Covid-19 verursacht wird“.

Aber wenn das wirklich der Fall ist, warum sollte man das Mandat dann überhaupt zurücknehmen? Warum sollte man „ungeimpfte“ Lehrer wieder aufnehmen? Oder andere Mitarbeiter, die „gekündigt haben oder entlassen wurden“, wieder einladen?

Der Schritt wirkt wie ein Kompromiss. Eine halbe Maßnahme, um angeblich „Nichteinhaltung“ zu bestrafen, aber auch um zu verhindern, dass das nationale Indoktrinationssystem – Entschuldigung, Bildungssystem – zusammenbricht.

Die Geschichte ist zwar schockierend (oder wäre es vor zwei Jahren gewesen), aber sie ist vielleicht ein weiterer Beweis dafür, dass die Impfquote viel, viel niedriger war als offiziell angegeben, und ein weiteres Zeichen dafür, dass die Covid-Erzählung in gewisser Weise ein Fehlschlag war.