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Bayerischer Rundfunk disqualifiziert sich mit Bericht über „unglaubwürdigste“ Websites

Der BR berichtet über ein Ranking der glaubwürdigsten und unglaubwürdigsten Nachrichten-Websites in Deutschland, ohne über den Namen News Guard hinaus ein einziges Wort über den Ersteller des Rankings und dessen Geschäftsmodell zu verlieren. Damit führt der BR das Ranking und seine eigene Einstufung als besonders glaubwürdig selbst ad absurdum.

„Geld und mehr“ ist nicht im Ranking vertreten, was nicht an fehlender oder nicht hinreichend niedriger Glaubwürdigkeit liegt, sondern daran, dass die Reichweite mit den großen Portalen nicht mithalten kann. Es geht nämlich anders als in der Überschrift des BR suggeriert nicht um die „(un)glaubwürdigsten Websites 2022“, sondern um die reichweitenstärksten glaubwürdigen und unglaubwürdigen Websites.

So erklärt sich auch, dass die Boulevardmedien TZ, Web.de und GMX.net unter den „glaubwürdigsten“ Websites zu finden sind.

Nichts über News Guards Geschäftsmodell

Ungenauigkeit in der Überschrift ist manchmal unvermeidlich und meist verzeihlich. Unverzeihlich ist dagegen, dass der BR in einem langen Beitrag über ein derart ehrenrühriges Ranking außer dem Namen News Guard absolut nichts über den