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Bewaffnungsfähige „Eurodrohne“ soll auch mit Abhörtechnik fliegen
Erstmals zeigt das Verteidigungsministerium die anvisierte „Eurodrohne“ mit Raketen. Noch ist aber nichts entschieden. – Alle Rechte vorbehalten BMVg

Bewaffnungsfähige „Eurodrohne“ soll auch mit Abhörtechnik fliegen

Auf seiner Webseite erweckt das Verteidigungsministerium den Eindruck, die Serienproduktion einer EU-Kampfdrohne sei bereits beschlossen. Zunächst soll aber der Bundestag darüber abstimmen. Die SPD steht damit vor einer Entscheidung großer Tragweite.

Die „Eurodrohne“, für deren Beschaffung die Bundesregierung zusammen mit den Regierungen Frankreichs, Italiens und Spaniens 7,1 Milliarden Euro ausgeben will, soll auch für die signalerfassende Aufklärung (Signals Intelligence – SIGINT) eingesetzt werden. Das meldete das Verteidigungsministerium am Freitag unter der Überschrift „Eurodrohne wird Aufklärung der Bundeswehr verbessern“ auf seiner Webseite. Bislang waren als Einsatzzwecke nur die bildgebende Aufklärung (Imagery Intelligence – IMINT) und die Bewaffnung im Gespräch.

Damit könnte die „Eurodrohne“ die Nachfolge des krachend gescheiterten Projekts „Euro Hawk“ antreten. Mehrere hochfliegende Drohnen sollten drei Abhörmodule befördern, die von der