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Bombe von US-Geheimdienstchefin: Hat Fauci den größten COVID-Skandal der Geschichte vertuscht?
Tulsi Gabbard bei ihrer Anhörung zur Ernennung zur Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes via Wikimedai

Bombe von US-Geheimdienstchefin: Hat Fauci den größten COVID-Skandal der Geschichte vertuscht?

Ehemalige US-Geheimdienstchefin erhebt explosive Vorwürfe gegen den Pandemie-Zaren

Es ist ein Vorwurf, der das politische Washington erschüttern könnte.

Tulsi Gabbard, ehemalige Kongressabgeordnete, Präsidentschaftskandidatin und zuletzt Direktorin der US-Geheimdienste, hat an ihrem letzten Amtstag Dokumente veröffentlicht, die nach ihrer Darstellung belegen sollen, dass Anthony Fauci und hochrangige Vertreter der amerikanischen Geheimdienste die Wahrheit über den Ursprung von COVID-19 systematisch unterdrückt haben.

Sollten sich ihre Behauptungen bestätigen, wäre dies nicht nur ein weiterer Skandal. Es wäre die Bestätigung dessen, was Kritiker seit Jahren vermuten: Dass die Öffentlichkeit während einer der größten globalen Krisen der modernen Geschichte gezielt in die Irre geführt wurde.

Die zentrale Anklage

Gabbard behauptet, Fauci habe bereits vor der Pandemie Millionen von Steuergeldern in sogenannte Gain-of-Function-Forschung am Wuhan Institute of Virology gelenkt.

Bei dieser Forschung werden Viren gezielt verändert, um ihre Eigenschaften besser zu verstehen – Kritiker sprechen dagegen von Experimenten zur künstlichen Steigerung ihrer Gefährlichkeit.

Jahrelang wurde die Möglichkeit eines Laborunfalls als Verschwörungstheorie dargestellt. Heute wird die Laborleck-Hypothese selbst von zahlreichen Wissenschaftlern, Behörden und Geheimdiensten als ernstzunehmende Erklärung betrachtet.

Gabbard geht jedoch deutlich weiter. Sie behauptet, Fauci habe nicht nur die Forschung finanziert, sondern anschließend auch aktiv daran mitgewirkt, die öffentliche und geheimdienstliche Bewertung der Ursprungsfrage zu beeinflussen.

Manipulierte Geheimdienste?

Besonders brisant sind die Vorwürfe gegen die amerikanischen Nachrichtendienste.

Laut Gabbard zeigen Hunderte freigegebene E-Mails, dass Fauci bei der Erstellung von Einschätzungen zum Ursprung des Virus erheblichen Einfluss ausübte. Demnach seien Experten bevorzugt worden, die eine natürliche Herkunft des Virus unterstützten, während Wissenschaftler mit abweichenden Ansichten ausgegrenzt oder ignoriert worden seien.

Die eigentliche Aufgabe der Geheimdienste besteht darin, Informationen unabhängig zu bewerten.

Wenn die Vorwürfe stimmen, hätten politische Interessen die Analyse ersetzt.

Whistleblower berichten von Einschüchterung

Besonders alarmierend sind die Aussagen mehrerer Whistleblower.

Nach Angaben Gabbards wurden Analysten, die die Laborleck-Hypothese unterstützten oder Zweifel an der offiziellen Darstellung äußerten, unter Druck gesetzt. Karrierehindernisse, Ausgrenzung und offene Einschüchterung seien laut den Aussagen an der Tagesordnung gewesen.

Die Botschaft sei klar gewesen: Wer die gewünschte Linie verlässt, riskiert seine berufliche Zukunft.

Sollte dies zutreffen, würde es das Bild einer Institution zeichnen, die nicht nach Wahrheit sucht, sondern politische Narrative absichert.

Hat Fauci vor dem Kongress gelogen?

Der vielleicht schwerwiegendste Vorwurf betrifft Faucis Aussage vor dem Kongress.

Gabbard erklärt, die nun veröffentlichten Dokumente würden direkt belegen, dass Fauci 2024 unter Eid falsche Angaben gemacht habe. Damals bestritt er nach ihren Angaben, mit Geheimdienstvertretern über COVID-Ursprünge und Virenforschung gesprochen zu haben.

Sollte sich dies als nachweislich falsch erweisen, stünde nicht weniger als der Vorwurf des Meineids im Raum.

Die Rückkehr des „tiefen Staates“?

Gabbard zieht in ihrer Erklärung einen noch größeren Bogen. Sie spricht von einem Muster, bei dem Regierungsbehörden, Geheimdienste und politische Entscheidungsträger gemeinsam Informationen kontrollierten, Kritiker zum Schweigen brachten und die öffentliche Debatte lenkten. Für viele Amerikaner bestätigt dies den Verdacht, dass während der Pandemie nicht Wissenschaft, sondern Machtpolitik die entscheidende Rolle spielte.

Die Frage lautet daher nicht mehr nur, woher das Virus kam. Die entscheidendere Frage ist inzwischen:Wer wusste was – und wer sorgte dafür, dass die Öffentlichkeit es nicht erfahren durfte?

Ein politisches Erdbeben

Anthony Fauci galt jahrelang als das Gesicht der amerikanischen Pandemiepolitik. Ja sein Ruf reichte bis nach Europa. Für seine Unterstützer bleibt er der Mann, der die USA durch eine historische Gesundheitskrise führte.

Für seine Kritiker ist er inzwischen Symbol einer Ära aus Zensur, Interessenkonflikten und mangelnder Rechenschaftspflicht.

Mit der Veröffentlichung der Dokumente hat Tulsi Gabbard eine Debatte neu entfacht, die viele in Washington längst für beendet hielten. Sollten ihre Vorwürfe belastbar sein, könnte der Streit um den Ursprung von COVID-19 in den kommenden Monaten von Neuem beginnen – diesmal nicht als wissenschaftliche Debatte, sondern als politische und juristische Abrechnung.

Und genau das macht die Angelegenheit für viele in Washington so gefährlich.