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Das WEF hat einen “kontrollierten Abriss” des globalen Ernährungssystems als Teil einer großen “Neuerfindung” der menschlichen Ernährung gefordert.

Das WEF hat einen “kontrollierten Abriss” des globalen Ernährungssystems als Teil einer großen “Neuerfindung” der menschlichen Ernährung gefordert.

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat einen “kontrollierten Abriss” des globalen Ernährungssystems als Teil einer großen “Neuerfindung” der menschlichen Ernährung gefordert.

In einem beunruhigenden Artikel, der am Donnerstag auf seiner Website veröffentlicht wurde, erklärte das WEF, dass der Verzehr von Fleisch und traditionelle Formen der Landwirtschaft verboten werden sollten, um das sogenannte ‘globale Kochen’ zu verhindern.

In dem Artikel mit dem Titel “Feeding the Future: Why Renovation and Reinvention are Key to Saving our Food System” schlägt Juliana Weltman Glezer, Mitglied des WEF-Projekts “New Frontiers of Nutrition”, Alarm wegen der Treibhausgasemissionen durch die Lebensmittelproduktion und warnt vor einem Anstieg der Nachfrage nach Lebensmitteln um 60 Prozent, wenn die Weltbevölkerung 10 Milliarden erreicht.

Dailywire berichtet: Der Artikel vergleicht dann die Umstellung des Ernährungssystems mit der globalen Umstellung auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windenergie und Elektrofahrzeuge.

“Die Ernährungswende beinhaltet eine ähnlich umfassende Transformation mit zwei verschiedenen Stufen der Veränderung: Renovierung und Neuerfindung”, schreibt Glezer. “Während die Renovierung schrittweise Verbesserungen entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette mit sich bringt, zielt die Neuerfindung auf einen systemischen Wandel ab: die Neuausrichtung der Lebensmittelproduktion im großen Maßstab, die die zugrundeliegenden Strukturen der modernen Lebensmittelindustrie verändert”.

Es gibt mehrere Argumente gegen die Forderung des Weltwirtschaftsforums (WEF) nach einem “kontrollierten Abriss” des globalen Ernährungssystems und einem Verbot von Fleischkonsum und traditionellen Formen der Landwirtschaft. Hier sind einige davon:

  • Ernährungssicherheit und Vielfalt: Ein Verbot von Fleisch und traditionellen landwirtschaftlichen Praktiken könnte die Ernährungssicherheit beeinträchtigen, insbesondere in Regionen, die stark auf diese Nahrungsquellen angewiesen sind. Traditionelle landwirtschaftliche Methoden und Fleischkonsum tragen zur Ernährungsvielfalt und -qualität bei.
  • Sozioökonomische Auswirkungen: Die Landwirtschaft und Viehzucht sind wichtige Einkommensquellen für Millionen von Menschen weltweit. Ein abruptes Verbot könnte zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen, Arbeitsplätze zerstören und die ländliche Wirtschaft destabilisieren.
  • Kulturelle Aspekte: In vielen Kulturen sind Fleischkonsum und traditionelle landwirtschaftliche Praktiken tief verwurzelt. Ein Verbot könnte auf erheblichen Widerstand stoßen und als kulturelle Bevormundung wahrgenommen werden.
  • Nachhaltigkeit und Effizienz: Viele traditionelle landwirtschaftliche Praktiken sind an lokale Gegebenheiten angepasst und können nachhaltiger sein als industrielle Methoden. Ein pauschales Verbot könnte diese nachhaltigen Praktiken verdrängen und zu weniger ökologischen Alternativen führen.
  • Technologische und wissenschaftliche Fortschritte: Anstatt radikale Verbote zu erlassen, könnte man in Forschung und Entwicklung investieren, um nachhaltigere Landwirtschafts- und Viehzuchtmethoden zu fördern. Technologien wie Präzisionslandwirtschaft und gentechnisch veränderte Organismen (GMOs) könnten die Umweltauswirkungen der Lebensmittelproduktion reduzieren.
  • Individuelle Freiheit und Wahl: Das Recht der Menschen, ihre Ernährung selbst zu wählen, ist ein grundlegendes Freiheitsrecht. Ein Verbot bestimmter Nahrungsmittel könnte als Einschränkung der individuellen Freiheit und Autonomie betrachtet werden.
  • Realistische Umsetzbarkeit: Ein globales Verbot von Fleisch und traditionellen landwirtschaftlichen Praktiken wäre logistisch und politisch schwer umzusetzen. Unterschiedliche Länder haben unterschiedliche Bedürfnisse, Prioritäten und Ressourcen, was eine einheitliche Umsetzung erschwert.