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Der Freiheitskonvoi der nächsten Generation kommt aus Quebec nach Ottawa, um gegen die Impfvorschriften zu protestieren

Der Freiheitskonvoi der nächsten Generation kommt aus Quebec nach Ottawa, um gegen die Impfvorschriften zu protestieren

Ein großes Aufgebot an Autos und Lastwagen zog am vergangenen Samstag friedlich durch die Hauptstadt – der erste große Protest seit dem ursprünglichen Freedom Convoy.

Ein großer Konvoi von Autos und Lastwagen aus der Provinz Quebec rollte am vergangenen Samstag aus Protest gegen die COVID-Mandate durch Ottawa.

Anders als der ursprüngliche Freedom Convoy hielt die große Gruppe von Fahrzeugen nicht an und blockierte Straßen, sondern fuhr auf einer von der Polizei vorgeschriebenen Route durch die Hauptstadt.

Ein von True North in den sozialen Medien veröffentlichtes Video zeigt Hunderte von Anhängern, die die Bürgersteige säumen und den Konvoi unterstützen. Der Konvoi war zuvor durch mehrere Städte und Gemeinden in Quebec gefahren, bevor er am Samstag die kanadische Hauptstadt erreichte.

Der „Next Generation Convoy“ war der erste groß angelegte Protest gegen die COVID-Mandate, der in Ottawa stattfand, seit der ursprüngliche Freedom Convoy im Februar drei Wochen lang in der Hauptstadt für ein Ende aller COVID-Mandate protestierte.

Laut den Anführern des neuen Konvois aus Québec war der Grund für den Protest die Forderung nach einem Ende aller COVID-Mandate und -Regeln sowie der Kampf für die Freiheit der zukünftigen Generationen.

Die Organisatoren des „Next Generation Convoy“ hatten den Ottawa Police Service (OPS) im Voraus darüber informiert, dass sie eine Fahrt durch die Stadt planten, und alle Teilnehmer gebeten, das Hupen zu unterlassen, da es in der Stadt gesetzlich verboten ist.

Die OPS hatte die Konvoi-Teilnehmer gewarnt, dass die Polizei „streng durchgreifen“ würde, und tatsächlich waren Abschleppwagen vor Ort.

In einer Erklärung der OPS hieß es jedoch, es seien keine „Zwischenfälle“ im Zusammenhang mit dem „Next Generation Convoy“ zu verzeichnen gewesen.

Derzeit gelten in Quebec noch einige COVID-Mandate, wie z. B. die Gesichtsmasken, die bis zum 15. April beibehalten wird. Vor kurzem hat die Provinz ihren COVID-Impfpass abgeschafft.

Auf dem Höhepunkt der COVID-Krise galten in Québec einige der strengsten Vorschriften der Welt, zu denen zeitweise eine Ausgangssperre und das Verbot für nicht geimpfte Personen gehörten, die Kirche zu besuchen.

Der ursprüngliche Freiheitskonvoi wurde am 14. Februar vom kanadischen Premierminister Justin Trudeau mit dem Notstandsgesetz (EA) belegt, woraufhin der Konvoi geräumt wurde. Der EA wurde am 23. Februar wieder aufgehoben.

Trudeaus Einsatz des EA gab der Bundesregierung beispiellose Befugnisse, wie z. B. die Möglichkeit, Bankkonten einzufrieren, auch ohne Gerichtsbeschluss. Viele Konten wurden eingefroren, allerdings auf Anweisung der Polizei, die dann die Banken kontaktierte.

Der Interimschef der OPS, Steve Bell, hat vor kurzem eingeräumt, dass bei der polizeilichen Durchsuchung des Trucker Freedom Convoy im vergangenen Monat in Ottawa keine geladenen Schusswaffen beschlagnahmt wurden.

Erst kürzlich erklärte ein hochrangiger Beamter der kanadischen Royal Canadian Mounted Police (RCMP), dass es keine Beweise für eine Verbindung zu terroristischen Aktivitäten bei der Finanzierung des Freedom Convoy gibt.

Die kanadischen Mainstream-Medien, die von der Regierung finanziert werden, wurden dabei ertappt, wie sie Falschnachrichten über den Freiheitskonvoi verbreiteten.

Die staatlich finanzierte kanadische Rundfunkanstalt CBC musste einen Bericht zurückziehen, in dem fälschlicherweise behauptet wurde, dass der Großteil der Unterstützung für den Freiheitskonvoi von Ausländern kam.

Zuvor hatte die CBC bereits einen Bericht vom Januar zurückgezogen, in dem fälschlicherweise behauptet wurde, Russland stehe hinter dem Freiheitskonvoi.