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Die 13-jährige Faina aus der Ukraine: „Eure Medien sagen nicht die Wahrheit“.

Die 13-jährige Faina aus der Ukraine: „Eure Medien sagen nicht die Wahrheit“.

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Die deutsche Journalistin Alina Lipp sprach kürzlich mit dem 13-jährigen Kriegskind Faina aus der ukrainischen Stadt Luhansk. Faina wurde in Deutschland bekannt, nachdem sie einen aufschlussreichen Brief an die 12-jährige Ella aus Hamburg geschickt hatte, die Putin in den ARD-Nachrichten als Kindermörderin bezeichnete. Faina schrieb unter anderem, dass Russland ihr und anderen Ukrainern hilft und sie beschützt.

Lipp fragte sie, ob sie wisse, wie die westlichen Medien über die Ereignisse im Donbass berichten. „Sagen sie die Wahrheit?“, fragte der Journalist. „In den meisten Fällen stimmt das nicht“, sagte sie.

„Sie sagen zum Beispiel, dass der Donbass auf sich selbst geschossen hat oder dass Russland den Donbass angegriffen hat“, erklärte Faina. Sie sagte, Luhansk befinde sich seit acht Jahren im Krieg mit der Ukraine.

Das Mädchen musste oft im Keller Schutz suchen. Es war beängstigend, sie haben geschossen, sagte sie. Warum tötet die ukrainische Armee Zivilisten? „Wahrscheinlich, weil sie schlechte Menschen sind.“

Faina sagte auch, dass das Asow-Bataillon ihr einen Brief geschrieben habe, in dem sie ihr vor den Augen ihrer ganzen Familie den Tod wünschten. Sie war darüber sehr schockiert. „Wie kann man so etwas schreiben?“

Obwohl sie erst 13 Jahre alt ist, hat Faina bereits mehrere Bücher und Sammlungen geschrieben. In einem ihrer Bücher schreibt sie über die Zukunft von Donezk, in einem anderen darüber, wie sie den Krieg erlebt hat. Ihr neuestes Buch handelt von einer Welt ohne Krieg und Krankheit.

Auf die Frage, was sie von Putins militärischer Sonderaktion halte, antwortete sie: „Das war leider notwendig. Die Russen helfen.“

Übrigens plant Faina, noch viele weitere Bücher zu schreiben. Ihr nächstes Buch wird wahrscheinlich über den Kosmos handeln.

Worüber genau? „Das ist ein Geheimnis.“