Während die Waffenindustrie boomt, schwindet die Existenzgrundlage kritischer Medien immer mehr. Stimmen für den Frieden brauchen Ihre Unterstützung.
Seit Monaten geht der Verkauf von Büchern zurück, sodass sich viele Verleger Sorgen um ihre Zukunft machen — im selben Ausmaß sind Onlinemedien wie Manova betroffen. Auch andere unabhängige Medien sind besorgt, denn der Spendeneingang geht rapide zurück. „Kaufzurückhaltung“ nennt das der Chef der Drogeriekette Douglas. Das ist ein sehr beschönigendes Wort. Denn die Realität ist: Die ständig steigenden Lebenshaltungskosten sorgen dafür, dass die Menschen in Deutschland, und damit auch potenzielle Leser des Manova-Magazins, immer weniger Geld zur Verfügung haben. Berücksichtigt man nun die Tatsache, dass Manova sich allein durch Spenden finanziert, bedroht diese Entwicklung die Zukunft des Magazins, das sich gerade, wenn es brenzlig wird, als besonders wichtig erweist, wie die COVID-Krise gezeigt hatte: Damals hatte unsere Initiative das Dreifache an Spendeneinnahmen zur Verfügung und konnte darüber massiv Druck auf die Herrschenden ausüben.
von Andreas Baron, Elisa Gratias, Madita Hampe, Jana Pfligersdorffer, Nicolas Riedl, Roland Rottenfußer, Annette van Gessel
Im Dezember führte Manova eine Leserumfrage durch, deren Ergebnis uns als Redaktion außerordentlich freute. Die meisten unserer Leser waren mit unserer Arbeit zufrieden und fanden sich in unserem umfangreichen Angebot an Artikeln wieder. Manchmal werden wir auch von Lesern oder Spendern kritisiert, was wir dankbar annehmen.
Von Zeit zu Zeit wird jedoch auch Kritik an uns herangetragen, die wir weniger nachvollziehen können. Manche Manova-Leser

