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Eine Frau sucht Schlagzeilen: Brytney Cobia und ihre «Impfbettler»

Eine Frau sucht Schlagzeilen: Brytney Cobia und ihre «Impfbettler»

Eine amerikanische Ärztin bekommt viel Platz in den Medien der ganzen Welt. Sie berichtet von jungen Covid-Patienten, die um die Impfung betteln – aber es sei leider zu spät für sie. Die Dame heisst Brytney Cobia. Und sie hat eine Schwäche für dramatische Geschichten. Es ist nicht der erste Fall.

Die Story zergeht förmlich auf der Zunge. Eine Ärztin, die live von der Apokalypse berichtet: Das kann sich keine Zeitung entgehen lassen.

Brytney Cobia, tätig in einem Spital in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama, wurde innerhalb weniger Stunden zur Schlagzeile. Sie berichtete aus ihrem Berufsalltag, und das mit dramatischen Schilderungen. Offenbar hat sie es derzeit geballt mit «jungen gesunden Menschen» zu tun, die sich eine Covid-Infektion eingefangen haben und dringend beatmet werden müssen. Doch bevor das geschieht, passiert etwas anderes. Und das muss wörtlich zitiert werden:

«Eines der letzten Dinge, die sie tun, bevor sie intubiert werden, ist, mich um den Impfstoff zu bitten. Ich halte ihre Hand und sage ihnen, dass es mir leid tut – aber es ist zu spät.»

Es klingt wie die Umschlagseite eines Prospekts einer Werbekampagne. Umso mehr, als Frau Cobia nichts mehr tun kann für die Leidenden.

Brytney Cobias verzweifelter Hilfeschrei hat es auch in die Schweiz geschafft