Peter Haisenko
Israel missbraucht Vereinbarungen über Waffenstillstände um an anderer Stelle zuzuschlagen. Wenn das erledigt ist, wird der ursprüngliche Waffenstillstand nach Belieben gebrochen. Immer mit der Ausrede, Hamas-Terroristen im Visier zu haben. Die „Kollateralschäden“ sind tausende tote Zivilisten, Frauen und Kinder.
Im Gasa-Streifen lebten etwa zwei Millionen Palästinenser. Heute leben sie nicht mehr, sie vegetieren vor sich hin in einem Gebiet, das nur noch als größtes Konzentrationslager in einem Ruinenfeld bezeichnet werden kann. Sie sind ständig bedroht, von Bomben aus dem Leben gerissen zu werden. Mal müssen sie den Norden verlassen und dürfen dann gnädig wieder zurückkehren in das Ruinenfeld. Nach erneuten Bombardements sollen sie wieder den Norden verlassen, weil das israelische Militär wieder einmarschieren will. Aber auch im Südteil sind sie nicht vor Terror und Bombenmord geschützt. Wenn Israel Lust hat, wird auch dieser Bereich bombardiert. Mindestens 50.000 Menschen, Palästinenser, Frauen und Kinder, leben nicht mehr und die Zahl der Verletzten, Verkrüppelten wird nicht mehr erhoben. Die westliche Welt sieht zu und tut nichts.


