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Jemen-Krieg -Warten auf Frieden
Ali Owidha/REUTERS

Jemen-Krieg -Warten auf Frieden

USA unterstützen weiterhin Kriegskoalition gegen Ansarollah im Jemen. Oman schickt Vermittler nach Sanaa

Anfang Februar, nur wenige Wochen nach Vollzug des Machtwechsels im Weißen Haus, kündigte US-Präsident Joseph Biden in seiner ersten außenpolitischen Grundsatzerklärung an, seine Regierung werde »jede US-amerikanische Unterstützung für Angriffshandlungen im Jemen-Krieg einstellen, inklusive der relevanten Rüstungsexporte«. Zugleich aber sicherte er Saudi-Arabien und anderen US-Verbündeten Unterstützung bei der »Verteidigung (ihrer) Souveränität und (ihres) Territoriums gegen regionale Bedrohungen« zu und stellte klar, die »Antiterroreinsätze«, insbesondere die berüchtigten Drohnenangriffe, würden weitergeführt. Welche Rüstungsexporte genau an die Mitglieder der Kriegskoalition gegen die Ansarollah (»Huthi«) im Jemen gestoppt werden sollen, hat die US-Regierung bis heute