Kaum ein Monat ist vergangen, seit Jared Kushner, ehemaliger Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump und Nahost-Beauftragter, den arabisch-israelischen Konflikt für beendet erklärt hat.
In einem Artikel im Wall Street Journal erklärte Kushner, dass “das politische Erdbeben”, das durch die jüngste Welle der arabischen Normalisierung mit Israel ausgelöst wurde, noch nicht vorbei sei. In der Tat, schwärmte Kushner, hätten bereits mehr als 130.000 Israelis Dubai besucht, seit Trump Gastgeber der Unterzeichnung des Abraham-Abkommens im vergangenen September war.
Selbst unter säkularen Nationalisten ist Kushner keineswegs allein mit der Meinung, dass der sieben Jahrzehnte alte Konflikt bis auf das Geschrei vorbei ist
Es blühten neue freundschaftliche Beziehungen zwischen Juden und Arabern. Man warte nur auf die Direktflüge zwischen Marokko und Israel. Saudi-


