Von David Cohnen
Ist dies die brutale Realität des ‚menschengemachten Klimawandels‘?
Was zunächst wie ein harmloser Regenschauer begann, entpuppte sich binnen Stunden zu einer Naturgewalt, die alles bisher Dagewesene übertraf. Der Himmel schien sich zu öffnen, und die auf die Erde herabstürzenden Wassermassen verwandelten die Landschaft in ein einziges Chaos. Ruhige Flüsse mutierten zu reißenden Strömen, deren Kraft kein Hindernis standhalten konnte.
In Frankfurt stiegen die Pegel in einer Geschwindigkeit, die den Menschen kaum Zeit ließ, sich in Sicherheit zu bringen. Straßen wurden zu Strudeln, Plätze versanken unter den Wassermassen, und sogar die ältesten Brücken der Stadt – Symbole von Stabilität und Beständigkeit – zerbrachen unter der unbändigen Wucht der Fluten. Verzweifelte Schreie gingen im Tosen des Wassers unter, während Hab und Gut fortgerissen wurde.
Würzburg erlitt ein ähnliches Schicksal. Der sonst friedliche Main verwandelte sich


