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Langsam fällt es auf: Farbige in allen Werbespots – außer in denen fürs Militär

Langsam fällt es auf: Farbige in allen Werbespots – außer in denen fürs Militär

Man kann es kaum übersehen: Überall tauchen Werbespots für das Verteidigungsministerium auf. Doch eines sticht ins Auge – während Menschen mit Migrationshintergrund heute in fast jeder Werbekampagne präsent sind, scheinen sie ausgerechnet in den Rekrutierungskampagnen der Armee zu fehlen.

„Diese Verteidigungsanzeigen sieht man mittlerweile überall. Und ganz ehrlich: Es sieht so aus, als würden sie gezielt nach jungen, blonden Mädchen suchen!“, schrieb die Sängerin und Songschreiberin Nicky Monreau auf X. Ihr Kommentar ging viral, bekam zahlreiche Likes. „Kriegspropaganda – fallt nicht darauf rein! Ihr wollt doch nicht als Kanonenfutter im Iran oder in der Ukraine enden“, warnte Monreau weiter.

„Ist mir auch aufgefallen“, antwortete die medizinische Beraterin Wendy Mittemeijer. „Cool – jung und hübsch. Alles Freundinnen von Amalia? Ich glaube, sie trainieren jetzt auf Kreta.“

Auch der Neurologe Jan Bonte äußerte sich kritisch: „Normalerweise sehe ich in den Informationskampagnen der Regierung fast nur Einwanderer, Exoten und Farbige – wohl als praktischer Ausdruck von Vielfalt und Inklusivität. Aber diese neue Kampagne wirkt verdächtig rassistisch und wie eine beschämende Form der Ausgrenzung.“

Bonte kommentiert weiter: „Offenbar sind die ‚Woken Kriege‘ eine exklusive Party weißer Frauenmänner.“

Noch deutlicher wird Brian Geertshuis, Fraktionsvorsitzender der FVD in Hengelo: „In jeder beschissenen Werbung sehe ich nur Menschen mit Hautfarbe. Aber sobald Kugeln fliegen, finde ich in dieser neuen Propagandakampagne keine einzige Fatima und keine einzige Brokkolifrisur. Wieder einmal – außergewöhnlich.“