Während der NASDAQ & der S&P 500 scheinbar unaufhaltsamen Aufwärtstrends folgen (in erster Linie befeuert durch sieben monopolistische Börsenkapitalriesen), hat im Land von Wall-Street-Oz eine erschreckende Normalisierung stattgefunden.
Auf der S&P-Welle reiten
Eine ganze Generation blauäugiger Investoren und eine Reihe ahnungsloser Politiker haben sich (und andere) so konditioniert, dass folgender Vermutung geglaubt wird: Die US-Notenbank kann jeden Börsenrücksetzer richten, zum Teufel mit dem Bewertungsansatz.
In diesem verführerisch sonnigen Ambiente werfen immer mehr Privatanleger das Risikomanagement (und die Risikomanager) über Bord und reiten diese Marktwelle mit ihren ETF-indexierten Brettern passiv selbst mit. Angst vorm Ertrinken ist so gut wie kein Thema.
Felsen unter der Wasseroberfläche?
Eine Minderheit von Marktveteranen (Grantham, Buffett, Dalio usw.) hört unterdessen nicht auf, mutig (aber vergeblich?) vor historischen Marktrisiken zu warnen, die größer seien als das, was 1989 mit dem Nikkei oder 1929 mit dem DOW passierte,


