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Menschen müssen heute um ihre Reputation fürchten, wenn sie es „wagen“, für Magazine wie den Rubikon zu schreiben. Exklusivabdruck aus „Zombie-Journalismus“.
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Menschen müssen heute um ihre Reputation fürchten, wenn sie es „wagen“, für Magazine wie den Rubikon zu schreiben. Exklusivabdruck aus „Zombie-Journalismus“.

Mediale Diffammierungen gab es zuweilen schon immer. Im Gegensatz zu früher zielen solche Ehrkränkungen heute aber weniger darauf ab, was die angeprangerte Person gesagt oder geschrieben hat, als auf die Plattform, die ihr dafür zur Verfügung stand. Der Inhalt ist heute beinahe zweitrangig. Meist auch deshalb, weil an diesem selbst nichts auszusetzen ist. Wenn die betreffende Person mit guten Argumenten den zulässigen Debattenraum verlässt, kann der „Gegner“ eine Inhaltskritik nur schwerlich formulieren. Dann muss eben eine Kontaktschuld konstruiert werden. Exklusivabdruck aus „Zombie-Journalismus: Was kommt nach dem Tod der Meinungsfreiheit?“

Rubikon — Die Antithese zu einem weichgespülten Journalismus

Eigentlich wollte ich mich mit dem Thema gar nicht näher auseinandersetzen, aber offensichtlich muss man darauf eingehen, weil manche auf Biegen und Brechen die Plattform Rubikon in eine Ecke drängen, in der sie schlicht nicht steht. Auch der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen, mit dessen „Fall“ wir uns in Kapitel 13 auseinandergesetzt haben, war Angriffen