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Myanmar: Der ehemalige Leiter des COVID-19-Impfprogramms wurde festgenommen

Myanmar: Der ehemalige Leiter des COVID-19-Impfprogramms wurde festgenommen

Der ehemalige Leiter des Corona-Impfprogramms in Myanmar wurde festgenommen und wegen Hochverrats angeklagt, weil er mit Gegnern der Militärregierung konspiriert habe, berichten staatliche Medien.

Die Zeitung „The New Light of Myanmar“ schrieb Anfang des Monats, dass Htar Htar Lin festgenommen wurde und dass sie ebenfalls beschuldigt wird, mit der Nationalen Einheitsregierung zusammenzuarbeiten, die von der Junta als terroristische Organisation gebrandmarkt wird.

Htar Htar Lin wurde zusammen mit 11 anderen Ärzten wegen Hochverrats, Aufwiegelung und Verschwörung mit einer illegalen Organisation angeklagt.

Am 1. Februar ergriff das Militär die Macht in Myanmar und die Regierungsführerin Aung San Suu Kyi wurde verhaftet. Im März beschlagnahmte das Militär die Bankkonten der Open Society Foundations (OSF) des Milliardärs George Soros in Myanmar. Das Militär erließ außerdem Haftbefehle gegen 11 Mitarbeiter der Organisation.
Menschenrechtsorganisation ‚verurteilt‘ Verhaftung

Das Regime enthüllte, dass Soros sich viermal mit der abgesetzten Führerin Suu Kyi traf. Sein Sohn Alexander traf sie zwischen 2017 und 2020 sogar sechsmal. Die OSF unterstützt seit 1994 den „demokratischen Übergang“ im Land. Suu Kyi hat die versprochene Demokratisierung nicht eingehalten.

Die amerikanische Menschenrechtsorganisation Physicians for Human Rights hat die Verhaftung von Htar Htar Lin und anderen Ärzten verurteilt. Ein auffälliges Detail ist, dass Physicians for Human Rights von Soros‘ OSF finanziert wird.