Unabhängige Analysen und Informationen zu Geopolitik, Wirtschaft, Gesundheit, Technologie

WHO listet 5,8 Millionen Meldungen über Nebenwirkungen von COVID-19-Impfstoffen

Daten der Weltgesundheitsorganisation zeigen systemübergreifende Meldungen zu Nebenwirkungen aus neurologischen, kardialen, immunologischen, gastrointestinalen und reproduktiven Bereichen

Jon Fleetwood

Die pharmakovigilante Datenbank VigiAccess der Weltgesundheitsorganisation listet derzeit 5.811.685 einzelne Meldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (ADR), die mit COVID-19-Impfstoffen als Wirkstoff in Verbindung stehen.

Eine Studie von Harvard Pilgrim Healthcare/HHS bestätigt, dass weniger als 1 % der Impfstoff-Nebenwirkungen gemeldet werden, was bedeutet, dass die tatsächliche Zahl näher bei einer halben Milliarde liegen könnte.

Diese Meldungen werden von nationalen Arzneimittelbehörden weltweit eingereicht und nach betroffenen Körpersystemen kategorisiert.

Nachfolgend die vollständige numerische Aufschlüsselung exakt so, wie sie in der Datenbank aufgeführt ist.

Gemeldete potenzielle Nebenwirkungen nach Systemkategorie

  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    3.435.222 Meldungen (26 %)
  • Erkrankungen des Nervensystems
    2.162.680 Meldungen (16 %)
  • Gastrointestinale Erkrankungen
    969.611 Meldungen (7 %)
  • Untersuchungen (Laboranomalien, diagnostische Befunde)
    807.850 Meldungen (6 %)
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    660.107 Meldungen (5 %)
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    559.163 Meldungen (4 %)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    643.195 Meldungen (5 %)
  • Verletzungen, Vergiftungen und prozedurale Komplikationen
    373.950 Meldungen (3 %)
  • Herzerkrankungen
    334.064 Meldungen (3 %)
  • Psychiatrische Erkrankungen
    253.443 Meldungen (2 %)
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    240.517 Meldungen (2 %)
  • Gefäßerkrankungen
    245.846 Meldungen (2 %)
  • Erkrankungen des Fortpflanzungssystems und der Brust
    280.795 Meldungen (2 %)
  • Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
    1.419.363 Meldungen (11 %)
  • Erkrankungen des Immunsystems
    123.050 Meldungen (1 %)
  • Chirurgische und medizinische Eingriffe
    121.374 Meldungen (1 %)
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    103.797 Meldungen (1 %)
  • Augenerkrankungen
    172.469 Meldungen (1 %)
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    153.026 Meldungen (1 %)

Kategorien mit geringerer Häufigkeit, aber weiterhin signifikanter Zahl

  • Nieren- und Harnwegserkrankungen
    47.767 Meldungen
  • Endokrine Erkrankungen
    13.403 Meldungen
  • Hepatobiliäre Erkrankungen
    13.323 Meldungen
  • Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
    14.180 Meldungen
  • Angeborene, familiäre und genetische Erkrankungen
    4.533 Meldungen
  • Neoplasien (gutartig, bösartig, nicht näher bezeichnet)
    17.770 Meldungen
  • Produktprobleme
    10.919 Meldungen
  • Soziale Umstände
    47.909 Meldungen

Diese Zahlen stellen Einreichungen von nationalen Gesundheitsbehörden dar, die am globalen Arzneimittelsicherheits-Überwachungsprogramm der WHO teilnehmen.

Stand März 2025 nehmen 182 Gesundheitsbehörden (nationale Pharmakovigilanzzentren) am WHO-Programm für internationales Arzneimittel-Monitoring teil.

Jede Meldung kann mehrere Symptome enthalten, weshalb die Summen nach Kategorien die Anzahl der einzelnen Meldungen übersteigen.

Das Ausmaß und die systemweite Verteilung dieser Meldungen sind für eine einzelne Klasse pharmazeutischer Produkte im VigiBase-System beispiellos.