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Wie Europa ukrainische Flüchtlinge zwingt, sich impfen zu lassen

Wie Europa ukrainische Flüchtlinge zwingt, sich impfen zu lassen

Ukrainische Flüchtlinge, die in Italien ankommen, müssen sich alle 48 Stunden auf Covid testen lassen oder geimpft werden. Dies gab der italienische Ministerpräsident Mario Draghi am Mittwoch bekannt. Eine Abschrift seiner Rede wurde von der Zeitung Il Tempo veröffentlicht. Rund 24.000 Flüchtlinge sind bereits in Italien angekommen.

In Island, in der alle Covid-Maßnahmen abgeschafft wurden, müssen Flüchtlinge weiterhin auf Covid getestet werden. Gewöhnliche Reisende müssen nicht geprüft werden. Den Flüchtlingen werden auch Corona-Impfungen angeboten. Der Schwerpunkt wird auf der Impfung liegen. Es werden Tausende von Flüchtlingen erwartet.

Nur 35 % der ukrainischen Bevölkerung sind gegen Corona geimpft. Die Ukrainer stehen Impfstoffen skeptisch gegenüber. Im August letzten Jahres erklärte etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass sie sich impfen lassen würde.

Es ist schon schlimm genug, wenn man gezwungen ist, sein vom Krieg zerrissenes Land zu verlassen. Wenn man nach der Ankunft am Zielort gezwungen oder unter Druck gesetzt wird, eine nutzlose Spritze zu bekommen, ist das nicht gerade das, was man als freundliche Gastfreundschaft bezeichnen würde, schreibt der isländische Wirtschaftswissenschaftler Thorsteinn Siglaugsson für The Daily Sceptic.

Über 2,3 Millionen Menschen sind aus der Ukraine geflohen. Sechzig Prozent fliehen nach Polen. Viele fliehen auch nach Ungarn und in die Slowakei. Die Zahl der Einwohner in der Hauptstadt Kiew hat sich ungefähr halbiert.