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Züricher Kinderpsychologe schlägt Alarm: Kinderspital verzeichnet doppelt so viele Suizidversuche

Das Kinderspital Zürich verzeichnet doppelt so viele Suizidversuche bei Kindern und Jugendlichen wie vor der Pandemie. Auch deutsche Experten warnen vor einer Zunahme von Angststörungen, Depressionen, Schlaf- und Essstörungen sowie Substanzmissbrauch.

Nicht nur am Kinderspital der Universität Zürich spürt man die Folgen der „Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ mit Bezug auf die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen deutlich.

Im Jahr 2020 behandelte das Spital 49 Kinder nach Suizidversuchen. 2019 waren es noch 21 gewesen. Dies sagt der Chefpsychologe des Zürcher Kinderspitals Markus Landolt in einem Interview mit der NZZ am Sonntag. Allein von Januar bis März des laufenden Jahres seien so viele Fälle wie im gesamten Jahr 2019 behandelt worden.

Laut dem Mediziner ist der Zusammenhang mit den Lockdown(s) und anderen „Maßnahmen“ nicht wissenschaftlich bestätigt, jedoch „höchst wahrscheinlich“. Besonders Essstörungen treten verstärkt auf. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres wurden doppelt so viele Kinder