Wenn es um die 13. AHV-Rente geht, warnt der Bundesrat vor den finanziellen Folgen. Gleichzeitig stellt die Schweiz Milliarden für internationale Projekte und den Wiederaufbau der Ukraine bereit. Das ist kein Grund, die beiden Ausgaben buchhalterisch gleichzusetzen. Aber es ist sehr wohl ein Grund, über staatliche Prioritäten zu sprechen.
Es ist ein Satz, der bei vielen Schweizerinnen und Schweizern hängen bleiben dürfte. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider warnt vor «schwerwiegenden Folgen» eines Neins zur zusätzlichen Finanzierung der 13. AHV-Rente. Am 29. November 2026 entscheidet die Bevölkerung darüber, ob die Mehrwertsteuer zur Finanzierung der AHV um 0,4 Prozentpunkte erhöht werden soll. Der Normalsatz würde


