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Kliniken 2020: Falsche Corona-Fälle, Patientenschwund und selbstgemachter Notstand

Kliniken 2020: Falsche Corona-Fälle, Patientenschwund und selbstgemachter Notstand

Überlastete Kliniken, Schwerkranke, die nicht behandelt werden können: Seit Beginn der Corona-Krise ist die Angst vor diesem Szenario in der Öffentlichkeit präsent – und dient als Begründung für immer schärfere Lockdown-Maßnahmen mit weitreichenden existenziellen und psychischen Folgen. Doch was passierte 2020 wirklich in den Krankenhäusern? Eine neue Analyse der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), in der rund 500 Kliniken in Deutschland und der Schweiz organisiert sind, offenbart nun ein anderes Bild. Auch eine aktuelle Recherche der ZEIT belegt eine maßlose Übertreibung des Corona-Problems.

„Kranke“, die nicht krank waren

Die Zahl 5.639 überschattete den Jahreswechsel zu 2021. So viele angebliche COVID-19-Intensivpatienten führte das Register der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, kurz DIVI, am letzten Tag des ersten Pandemiejahres 2020 auf – Tendenz damals noch weiter steigend. Alles schwerkranke Corona-Patienten? Mit dem