Matt Piepenburg
Da alles – von den Renditen über die Kraftstoffpreise bis hin zum Populismus – mit schonungslosem Elan steigt, während das Vertrauen in die Führungsrolle der USA auf einen historischen Tiefpunkt fällt, würden die meisten der Einschätzung zustimmen, dass sich bei uns intuitiv ein Gefühl dessen einstellt, was George Lucas als „eine Störung in der Macht“ bezeichnen würde.
Angeführt von einer Handvoll Tech-Giganten setzen die nervösen Märkte ihren „Melt-up“ fort – trotz der peinlich offensichtlichen Hinweise auf Über– und Fehlinvestitionen, während die nächste dystopische Welle bahnbrechender KI-Technologie das Kleinanleger-Plankton in eine klassische Konstellation für einen historischen Zusammenbruch lockt.
In der Zwischenzeit wird eine kleine Minderheit aus frühen IPO-Teilnehmern und Insidern aus dem oberen Management, die vorteilhaften Zugang zum günstigen Kapital der großen, kreditschaffenden Banken genießen, ein Vermögen machen.
Doch im restlichen, ignorierten Teil der amerikanischen Albtraumlandschaft hatten die kleinen Unternehmen leider einen Anstieg der Insolvenzanträge um 64% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.


