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Ärger im Paradies: Meuterei im Weltwirtschaftsforum

Ärger im Paradies: Meuterei im Weltwirtschaftsforum

Klaus Schwab steht seit mehr als einem halben Jahrhundert an der Spitze des Weltwirtschaftsforums. In den eigenen Reihen gibt es heftige Kritik an seiner Position.

Eine Gruppe aktueller und ehemaliger WEF-Mitarbeiter hat sich an die britische Zeitung The Guardian gewandt. Sie schreiben, dass der 84-jährige Schwab auf eigene Faust handelt und sich mit „untätigen Händen“ umgibt, die nicht in der Lage sind, die von ihm in den frühen 1970er-Jahren gegründete Organisation zu führen.

Er sei in keiner Weise rechenschaftspflichtig gegenüber Personen innerhalb und außerhalb der Organisation, so die Gruppe, die anonym bleiben möchte. „Wir zögern, an die Öffentlichkeit zu gehen, da Klaus viele Verbindungen hat und uns das Leben schwierig machen kann, auch wenn wir das WEF verlassen“, heisst es.

Die Mitarbeitergruppe vom WEF gibt an, einen kritischen Beitrag auf LinkedIn veröffentlicht zu haben, der jedoch auf Wunsch des Weltwirtschaftsforums entfernt wurde, was die Organisation bestreitet.

Der Artikel enthält die Aussage, dass das WEF ohne Klaus nichts ist und dass der Vorstand ein „Wespennest“ ist. Die Bediensteten erwarten, dass die Vorstandsmitglieder nach dem Weggang von Klaus aneinandergeraten werden.

Der ehemalige britische Premierminister, Kriegsverbrecher und Massenmörder Tony Blair wird als möglicher Nachfolger von Schwab gehandelt.