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Alle Konten des ehemaligen Lobbyisten, der Ursula von der Leyen wegen des „Pfizergate” angezeigt hat, wurden gesperrt

Alle Konten des ehemaligen Lobbyisten, der Ursula von der Leyen wegen des „Pfizergate” angezeigt hat, wurden gesperrt

Zufall oder Einschüchterung?

Der Brüsseler Ex-Lobbyist Frédéric Baldan hat beim Untersuchungsrichter in Lüttich Anzeige gegen Ursula von der Leyen, Albert Bourla, Pfizer und BioNTech erstattet.

Baldan behauptet, durch Korruption, missbräuchliche Nutzung öffentlicher Funktionen, öffentlich-private Interessenkonflikte und Vernichtung von Dokumenten geschädigt worden zu sein.

Von der Leyen hatte per SMS Kontakt mit Pfizer-Chef Bourla über ein Milliardengeschäft für Corona-Impfstoffe. Sie plant diese Textnachrichten bisher nicht herauszugeben. Der Fall ist als „Pfizergate” bekannt.

Wenn von der Leyen die Nachrichten nicht selbst gelöscht habe, habe sie ihm willkürlich das Recht auf Zugang zu Dokumenten verweigert, was strafbar sei, argumentiert Baldan.

Unter anderem: ING

Im Wesentlichen sagt er: „Ich bin belgischer Staatsbürger, ich habe Grundrechte in Belgien, und wenn der belgische Staat mit einem Impfstofflieferanten verhandelt, dann sollten meine Grundrechte geschützt werden.“ Wenn aber eine dritte Partei, in diesem Fall von der Leyen, diese Verhandlungen intransparent führt, dann hat sie vielleicht davon profitiert. Und dann sind meine Grundrechte verletzt worden.“

Was ist nun der Fall? Plötzlich sperrten die Banken (einschließlich ING) alle Konten von Baldan. Sogar das Konto seines fünfjährigen Sohnes wurde gesperrt. „Zufall oder Einschüchterung?”, fragte die Berliner Zeitung.

Auf X sagt er von der Leyen „laut und deutlich”, dass Einschüchterung niemals funktioniert.