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Eine Frau wäscht ihre Kinder in ihrem zerstörten Haus in Beit Hanoun, weil das Viertel nach der Bombardierung weder Wasser noch Strom hat. Quelle: Activestills, Mohammed Zaanoun, 2021.

BIP-Aktuell #180: Gaza darf seine Wasserinfrastruktur nicht reparieren

Die Wasserkatastrophe in Gaza verschärft sich – der Staat Israel behindert die Reparatur der Infrastruktur

Die 11-tägige israelische Bombardierung des Gazastreifens im Mai hat umfangreiche Schäden an der Wasserinfrastruktur des kleinen und übervölkerten Küstenstreifens verursacht. Schon frühere Angriffe führten zu Schäden, die bisher nicht repariert werden konnten. Rohre, Pumpen, Brunnen, Wassertürme und Reservoirs, Kläranlagen sowie die Infrastruktur für die Abwasseraufbereitung sind beschädigt, und ihr Betrieb ist durch Mangel an Strom und fehlende Ersatzteile beeinträchtigt. Die israelische Regierung verweigert aber nun zusätzlich den Import der notwendigen Materialien und Werkzeuge, um die durch die Bombardierung verursachten Schäden wenigstens behelfsmäßig zu reparieren. Sie trägt damit die Verantwortung für eine große Gesundheitskrise, die durch den Mangel an sauberem Trinkwasser verursacht wird.

Die 11-tägige Bombardierung des Gazastreifens im Monat Mai verursachte