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„Bitte löschen“: Neue E-Mails belasten Anthony Fauci schwer

Neue Enthüllungen bringen Dr. Anthony Fauci, den langjährigen Direktor des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), erneut in Erklärungsnot. E-Mails, die jetzt öffentlich wurden, zeigen, dass Fauci wiederholt interne Nachrichten mit dem Vermerk „Bitte löschen“ versah – ein Hinweis, der im direkten Widerspruch zu seinen früheren Aussagen unter Eid vor dem US-Kongress steht.

Der Stein des Anstoßes

Wie ZeroHedge berichtet, hatte Senator Rand Paul Fauci im Rahmen einer laufenden Untersuchung bereits mehrfach vorgeworfen, den Kongress belogen zu haben. Fauci erklärte unter Eid, er habe niemals versucht, das US-Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) zu umgehen oder die Veröffentlichung öffentlicher Dokumente zu behindern. Doch eine E-Mail vom 2. Februar 2020 an den damaligen NIH-Direktor Francis Collins zeigt das Gegenteil: Fauci forderte Collins auf, eine Nachricht nach dem Lesen zu löschen.

Diese Mail fiel nur einen Tag nach einer vertraulichen Telefonkonferenz mit führenden Virologen, in der die Frage nach dem Ursprung von SARS-CoV-2 diskutiert wurde – darunter die Möglichkeit eines Laborunfalls in Wuhan.

Weitere belastende Funde

Die Enthüllung reiht sich ein in ein Muster: Auch andere enge Fauci-Vertraute, wie David Morens, gaben an, gezielt E-Mails gelöscht oder private Accounts genutzt zu haben, um FOIA-Anfragen zu umgehen. In einer Korrespondenz schrieb Morens, er habe „von unserer FOIA-Dame gelernt, wie man E-Mails verschwinden lässt, nachdem man eine Anfrage erhalten hat, aber bevor die Suche beginnt“.

Ein weiteres Dokument vom 20. Juli 2020 verdeutlicht, dass Fauci auch später Kollegen anwies, sensible Nachrichten nach dem Lesen zu löschen. In dieser E-Mail an Greg Folkers argumentierte Fauci über die Corona-Todesraten in New York und Florida – und schloss erneut mit der Aufforderung: „Bitte löschen Sie diese E-Mail, nachdem Sie sie gelesen haben.“

Politische Brisanz

Senator Paul sieht darin eine klare Beweisführung: Fauci habe systematisch versucht, kritische Kommunikation aus dem offiziellen Archiv zu tilgen. In einem aktuellen Schreiben fordert er Fauci auf, bis Ende September sämtliche E-Mails, Nachrichten und Anrufprotokolle aus den Jahren 2018 bis 2023 vorzulegen – einschließlich privater Accounts und Messenger-Dienste wie Signal oder WhatsApp.

Die Untersuchung soll klären, in welchem Ausmaß US-Steuergelder über Organisationen wie die EcoHealth Alliance riskante „Gain-of-function“-Forschung am Wuhan-Institut unterstützt haben und ob zentrale Akteure – darunter Fauci, Francis Collins und Jeremy Farrar – bewusst Einfluss auf die öffentliche Darstellung nahmen.

Diese Enthüllungen um die „Bitte löschen“-E-Mails verschärfen die Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit. Für viele Beobachter ist klar: Die Affäre um Fauci ist noch längst nicht beendet