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Bombensichere Freundschaft
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Bombensichere Freundschaft

Mit ihren Vetos gegen UN-Erklärungen über eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt stellen die USA Israel einen Freibrief für weitere Bombardemens aus.

Dreimal in Folge haben die USA eine UN-Erklärung über die Forderung nach einem Waffenstillstand blockiert. In der Nacht vom 17. auf den 18. Mai setzte Tel Aviv die Luftangriffe gegen Gaza unvermindert fort (1). Um das Verhalten der israelischen Regierung zu verstehen, ist die Lektüre von Israel Shahaks Buch „Jüdische Geschichte, Jüdische Religion“ von unschätzbarem Wert (2). Die Neue Rheinische Zeitung (NRhZ) veröffentlichte in ihrem aktuellen Online-Flyer vom 17. Mai die Petition „In Solidarität mit Gaza“. Sie wurde initiiert von der deutschen Publizistin und Gründerin der deutschen Abteilung der Organisation „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“, Evelyn Hecht-Galinski (3).

„Danke, dass wir weiterbomben dürfen“

Unter dieser Zwischenüberschrift zitierte RT DE den israelischen Verteidigungsminister Benny Gantz mit den Worten:

„Mein aufrichtiger Dank geht an die US-Regierung und insbesondere an Verteidigungsminister Lloyd Austin, mit dem ich diese Woche gesprochen habe, dafür, dass sie die ungerechte Erklärung des UN-Sicherheitsrates, die Israels Schritte in Gaza kritisiert, zu Recht verhindert haben.“

Er fügte hinzu, dass diese Kritik an Israel „heuchlerisch“ sei und der „Sache des globalen Kampfes gegen den Terror abträglich“. Israels Ziel bestünde einzig und allein darin, „die Infrastruktur des Terrors zu zerschlagen“ und das israelische Volk zu schützen (4).