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David Stockman: Eine kurze Geschichte des amerikanischen Bankensystems

Präsident Reagan sagte einmal, dass das, was dem ewigen Leben auf dieser Erde am nächsten kommt, eine Regierungsbehörde ist. Dieser Aphorismus trifft sicherlich auf die Federal Reserve zu. Und ganz besonders, wenn man den Begriff „Reserve“ in ihrem Namen mit Trump’scher Großbuchstaben-Betonung hervorhebt.

Das heißt, der Zweck des Gesetzes von 1913 hatte nichts mit den heutigen „Zielen“ der Fed in Bezug auf Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum, Wohnungsbau, Unternehmensinvestitionen oder andere Aspekte des Auf und Ab des Handels auf der Main Street zu tun.

Stattdessen bestand der weitaus bescheidenere Auftrag des Federal Reserve Act darin, die stark mangelhaften „Reserve”-Regelungen des National Banking Act zu korrigieren, die der gute alte Abe Lincoln und sein Finanzminister Salmon P. Chase zur Finanzierung des Bürgerkriegs eingeführt hatten.

Letztere haben die ehrlichen, freien Privatbanken, die während des Wirtschaftsbooms vor dem Bürgerkrieg in den USA vorherrschten, durch hohe Steuern fast vollständig verdrängt und durch ein System von bundesstaatlich regulierten „Nationalbanken“ ersetzt.