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Sicht durch die Brille der aggressiven Macht (Bild: Reuter)

Deutsch-Iraner klagen an

Afsaneh Soruri und Afshin Fayyazi verließen vor vierzig Jahren, nach der islamischen Revolution, den Iran. Doch lässt sie das Schicksal ihrer ehemaligen Heimat und seiner Menschen nicht los. Sorgenvoll verfolgen die Molekulardiagnostikerin und der Pathologe von Pforzheim aus das Geschehen im Nahen und Mittleren Osten, besonders natürlich seit der Eskalation des Konflikts mit Israel. Sie machen der deutschen Politik, insbesondere Friedrich Merz, schwere Vorwürfe, sich nicht für Frieden, sondern für Krieg einzusetzen. Die lokale „Pforzheimer Zeitung“, sonst ganz Mainstream-Medium, gab ihnen Gelegenheit, ihre Gedanken zu veröffentlichen. 

In der Samstagausgabe der PZ vom 21. Juni 2025 wurde ihr Gastbeitrag groß herausgebracht.
Sie erinnern anfangs daran: Schon Monate vor dem Krieg der USA gegen den Irak sei der damalige Unions-Fraktionschef Friedrich Merz davon überzeugt gewesen, der Irak-Krieg wäre gerecht, da Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge. Doch seine Annahme habe sich bald als amerikanische Lüge entpuppt, die im Irak einen verheerenden Krieg