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Die Bedeutung der Ukraine auf dem geostrategischen Schachbrett des US-Imperialismus

Die Bedeutung der Ukraine auf dem geostrategischen Schachbrett des US-Imperialismus

Kein Ereignis kann aus sich selbst heraus, sondern nur aus dem Gesamtzusammenhang beurteilt werden, aus dem es hervorgeht. Die US-abhängigen Politiker und Medien des Westens stürzen sich aber nur auf das militärische Eindringen Russlands in die Ukraine, das für sich natürlich völkerrechtswidrig und beklagenswert ist. Doch was ist vorher in der Ukraine unter starkem Einfluss der USA und seines EU-Anhanges geschehen, das Russland in eine solche Situation gebracht hat, aus der es keinen anderen Weg mehr sah, seine Sicherheitsinteressen zu wahren? Vorschnelle, auf erweckten Emotionen beruhende Urteile können nur verschlimmernd wirken. Es kommt zunächst alles auf die Erkenntnis der ganzen Wirklichkeit an, um vernünftig urteilen und handeln zu können.

Von den Zielen des US-Imperialismus

In rund zweihundert Jahren wurden die USA aus einer britischen Kolonie durch nahezu pausenlose Kriege und weiträumige Eroberungen eine imperiale Weltmacht, die unverhohlen anstrebt, vollends die ganze Welt zu beherrschen. Wie ein roter Faden zieht sich durch ihre Geschichte die rücksichtslose Durchsetzung eigener Kontroll- und Macht-Interessen.
Der führende US-Geostratege Zbigniew Brzezinski stellte in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ nicht ohne Stolz fest: