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Die flämische Regierung lässt sich die Mitgliedschaft im Weltwirtschaftsforum einiges kosten

Laut der Antwort des flämischen Ministerpräsidenten Jan Jambon auf eine Anfrage von Sam van Rooy (Vlaams Belang) zahlt die flämische Regierung jährlich mehr als 200.000 Euro für die Mitgliedschaft im Weltwirtschaftsforum.

„Die flämische Regierung subventioniert und folgt damit weiterhin einer globalen Lobbyorganisation, die eindeutig eine ideologische Agenda verfolgt, nämlich die des Globalismus, der offenen Grenzen, der Vielfalt und der Bevölkerung sowie der Klimahysterie und der zunehmenden staatlichen Kontrolle“, sagt Van Rooy.

Letztes und dieses Jahr hat die flämische Regierung dem WEF 207.000 Schweizer Franken (216.000 Euro) überwiesen. Dabei handelt es sich um einen jährlichen Mitgliedsbeitrag und einen Beitrag für die Teilnahme am Jahrestreffen in Davos.

Dies ist bemerkenswert, da das WEF des deutschen Ökonomen Klaus Schwab laut Vlaams Belang immer umstrittener wird.

„Diese internationale Lobbyorganisation verfolgt offen eine globalistische Zukunftsagenda, an der zahlreiche Regierungen beteiligt sind“, antwortet Van Rooy. „Diese Agenda kristallisiert sich im sogenannten Great Reset heraus, der angeblich auf eine ‚sicherere, gerechtere und stabilere Welt‘ abzielt.“

„Das mag gut klingen, aber dahinter verbirgt sich eine Agenda der offenen Grenzen, der Vielfalt, des Bevölkerungswachstums, der Klimahysterie und der zunehmenden Regulierung und staatlichen Kontrolle.“ So wolle das WEF „gemeinsam und schnell handeln, um alle Aspekte unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften zu erneuern, von der Bildung bis zu Sozialverträgen und Beschäftigungsbedingungen“.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die flämische Regierung die globalistischen Ziele des WEF so weit wie möglich umsetzt, indem sie Zugang zum WEF-Netzwerk von multinationalen Unternehmen, Banken, Journalisten und NGOs erhält”, betont Van Rooy.

Zuvor hatten seine kritischen Fragen an Jambon gezeigt, dass die Verstrickung zwischen der flämischen Regierung und dem WEF zunimmt, da Flandern ab 2022 zum „assoziierten Partner“ des WEF „befördert“ wurde, ein rechtlich bindendes Abkommen.

Van Rooy sagte, es sei „zu verrückt, um es in Worte zu fassen, dass die flämische Regierung Flandern rechtlich an eine globale Organisation bindet, die eine eindeutig globalistische Agenda verfolgt, die im Widerspruch zu Nationalstaaten, Demokratie und der Wahlfreiheit der Bürger steht“.

Vlaams Belang fordert die Beendigung der flämischen Mitgliedschaft im WEF. „Das WEF will nur den demokratischen Entscheidungsprozess umgehen und die Politik der flämischen Regierung bestimmen. Aber die Bürger haben nie dafür gestimmt“, schließt Van Rooy.

Oder wie Schwab es ausdrücken würde: „Wir drängen in die Kabinette ein“.